#12 Marketing: Tschau-Kakao-Stammkunden
Shownotes
In dieser Folge sprechen Dennis Jäger und Martin Sommer darüber, wie du deine Stammkunden wirklich hältst – und warum ein einziger schlecht gemachter Auftrag Jahre an Vertrauen kosten kann, während ein moderner Wettbewerber nur darauf wartet, deine Kunden mit Events, Service und besseren Prozessen zu übernehmen.
Du erfährst unter anderem:
- Warum ein verbockter Auftrag bei Stammkunden meist den dreifachen Aufwand braucht, um das wieder gutzumachen (Schreiner- und Holzwand-Beispiel)
- Wie leicht Stammkunden wechseln, wenn ein anderer Betrieb innovativer auftritt, schneller reagiert und aktiv den Kontakt hält
- Welche Rolle Events und Themenabende spielen – online wie vor Ort – um im Gespräch zu bleiben und gleichzeitig Aufträge anzustoßen
- Ideen für Veranstaltungen im SHK-, Bad-, Elektro- und Dachbereich: von „barrierefreies Bad“ über bunte Bäder, Optimierung der Bestandsheizung, Gebäudeenergiegesetz & Förderung, PV & Batteriespeicher, „endlich gutes Licht“ bis hin zu mehr Platz durch Dachgauben
- Wie du deinen Event-Prozess strukturiert aufsetzt:
- Warum kleinere, exklusive Veranstaltungen besser funktionieren als überfüllte Events – und weshalb du spätestens am Tag danach bei den Teilnehmern nachfassen musst
- Wie du mit A/B-Tests in der Betreffzeile herausfindest, welche Einladung mehr zieht („Badsanierung 4.0“ vs. „Langweiliges Badezimmer war gestern“) und deinen Eventprozess so optimierst, dass du ihn regelmäßig wiederholen kannst
Hausaufgabe zur Folge: Im WhatsApp-Kanal bekommst du eine konkrete Prozessvorlage, wie du deinen Stammkunden-Event als wiederholbaren Prozess aufsetzt – vom Datenexport aus der Branchensoftware über das E-Mail-Marketing bis zur Nachbearbeitung nach dem Event.
Link zum WhatsApp-Kanal: https://whatsapp.com/channel/0029Vb6bPkLG8l5FwomcC61Q
Mehr Infos: SBZ – Schulungs- und Prozesszentrum: www.spz-online.de eLearningPlus/digi professionals GmbH: www.e-learning-plus.de
Transkript anzeigen
Herzlich willkommen zum Podcast Das Handwerk macht kurze Prozesse. Ich bin Dennis Jäger und ich Martin Sommer. Wir reden darüber, wie Betriebe besser werden. Und am Ende bekommt ihr immer eine Hausaufgabe. Lieber Dennis, weißt du noch, als ich von dem Opa meines Mitarbeiters erzählt habe, der eine Wärmepumpe in Friedrichshafen gekauft hat, wo er in Ulm wohnt? Und obwohl er schon Kunde bei einem anderen Betrieb war. Wie könnte ich das vergessen? Das hat mir ja dann doch sehr zu denken gegeben.
Ja, aber jetzt gehen wir mal ganz weg von den ganzen Wärmepumpen aus dem Handwerk. Gehen wir einfach mal als Produkt. Was würdest du machen, lieber Dennis, wenn jemand ein schöneres, besseres, innovativeres Produkt hat als mein Stammhandwerker? Mein Stammhandwerker und der sich auch noch gut um dich kümmert, direkt anruft, zurückruft und dir noch einen fairen Preis macht. Ich würde ihm zumindest zuhören.
Und wenn du jetzt Stammkunde wärst bei einem bestehenden Handwerker und der andere dich einfach umgarnt, dir hilft, dir Fragen beantwortet, dich alles mal perfekt macht und nur Vorteile hat, würdest du wechseln. Ich bin ja ein sehr treuer Mensch, aber wenn ich sehe, dass ich bei dem anderen besser aufgehoben bin. Ja, könnte ich mir vorstellen. Ja und das Wichtigste ist, dass ich diese Sachen, die ich oben erzählt habe, innovativ, schnell, schön, dass ich alle die Vorteile meinen Stammkunden immer wieder erzähle und im Gespräch bleibe.
Wir reden also heute in der Folge darüber, wie man Stammkunden auch wirklich hält. Ja und die auch wieder schnell zu einem Kunden macht. Wichtig allgemein, bevor wir losgehen, wie man das macht, muss man eins sagen, wenn ich bei einem Stammkunden einmal einen Fehler mache, was verbockt, auf Schwäbisch gesagt, dann brauche ich immer die dreifache Zeit, um es wieder gut zu machen. Kleines Beispiel, meine Mutter hat bei einem Schreiner.
'ne Holzwand beauftragt, war davor unser Stammhandwerker. Die ist angeblich seit einem Jahr schon fertig, die liegt in der Halle. Trotz mehrmals Nachfragen, ist die Stamm, ist diese Wand, die Holzwand, nicht von der Halle ins Haus gekommen? Je länger sich das zieht, desto unzufriedener wird die. Natürlich kann ich auch so Stammkunden verlieren, das, Das heißt aber, nicht kümmern um Stammkunden, wer oder wenn ein Kunde was beauftragt und umsetzt, dann muss es auch umgesetzt werden und nicht hingehalten werden.
Sollte ich dann jeden Stammkunden eigentlich immer so behandeln, als wäre er das erste Mal bei mir? Ja, weil er ist gleich wieder woanders. Mhm, mhm, er muss jetzt wirklich dreimal erst mit was gut machen oder 3 Jahre lang und immer reagieren, damit er wieder auf dem gleichen Stand ist wie davor. Das heißt, bevor wir über, wie man Stammkunden gut anspricht, redet, haben wir jetzt erst mal drüber geredet, wie man nichts Negatives macht. Wenn man was Negatives macht, muss man sich entschuldigen und irgendwas entgegenkommen.
Mhm, also der Zimmerer braucht jetzt mehrere Jahre, um das, was eben nicht gut gelaufen ist, im letzten Jahr wieder auszugleichen bei diesem einen Kunden, bei meiner Mutter in dem Moment. Und was, was ist dann, wenn in der Zwischenzeit 'n anderer Handwerker zum selben Thema anklopft? Ja, dann überlegt in dem Moment meine Mutter, ob sie das nächste Mal bei jemand anders beauftragt. Und wenn er jetzt noch, wenn dir dieser Handwerker noch sagt, er hat einfach besseres Holz, bessere Fertigung und vielleicht auch noch günstiger, weil er automatisiert.
Ich glaube, dann ist der eine Handwerker, weil er schon im Negativen war und der andere jetzt positiv gestimmt hat, bekommt der Neue auf jeden Fall eine Chance. Und so denken auch viele Leute, bei ihren momentanen Handwerkern. Warum sollte man Newcomern im Greentech nicht eine Chance geben? Aber jetzt fragen wir uns, wie bleiben wir im Gespräch, dass wir auch innovativ bleiben als Handwerker, als bestehender klassischer Handwerksbetrieb? Ich möchte ja, dass meine Stammkunden auch wirklich noch meine Kunden bleiben.
Also ich muss mich kümmern. Ja und wie macht man das Ganze? Ganz einfach. Über Events. Okay. Menschen mögen Events, mögen zusammenkommen. Events können online oder auch klassisch vor Ort sein. Ein schönes Beispiel von meinem Handwerker aus Ulm, die haben eine Gewerbeschau gemacht bei sich im Ort. War wahnsinnig toll, war auch dort. Blasmusik gespielt, gab's Bier, Weißwurstfrühstück, abends hat eine Band gespielt, haben richtig viel Mühe gemacht.
Da kam der ganze Ort hin, und hat halt die lokale Handwerker, es waren 5 Stück, haben zusammen im Endeffekt halt 'ne Veranstaltung, war Zimmerer dort, ein anderer Zimmerer übrigens und dann waren der Heizungssanitäter da, dann war Maurerfirma, war richtig toll. So sind die, es war innovativ, nur sowas haben die gemacht, haben Vorstellungsvorträge gemacht, kam Hersteller, haben erzählt, warum eine Wärmepumpe oder war P.V. oder warum man 'n Anbau oder 'ne Sanierung machen müsste, waren tolle Vorträge, waren top besucht.
Und daraus sind richtig viele Kunden entstanden. Das klingt auch gut. Ja, also Events. Aber, jetzt kommt das Aber, es waren nur Leute aus dem Ort und es waren vielleicht nur ein paar Hundert da. Aber das Problem ist, wenn man die Kunden stammt von dem ganzen, was ich gerade erzähle, zusammenrechnet, wären das mehrere Zehntausende von Kunden. Das heißt, wir könnten, wenn beim Heizungsantäler, wenn nur 10% von den Kunden da gewesen wären oder Stammkunden, mehr als 1000 Leute da gewesen, da hätte man ein ganzes Bierzelt füllen können.
Das wäre doch schön, oder? Das heißt, ein Vortrag im Bierzelt über eine Wärmepumpe. Stell dir das mal vor. Klingt gar nicht so schlecht. Also wir können davon ausgehen, dass die meisten SAK-Betriebe ein paar tausend, wenn nicht sogar eine fünfstellige Zahl an Stammkundenadressen haben. Wie aktivieren wir die denn jetzt? Über über regelmäßige Events, Themenabende. Die können online stattfinden für kleinere Themen, wenn natürlich auch das angepriesene Produkt nicht so groß ist.
Oder wenn es vor Ort geht, dann über größere Themen wie Komplettsanierungen oder vielleicht eine Wärmepumpe. Ich muss aber aufpassen, dass ich die Balance halte, dass es eben nicht eine reine Verkaufsveranstaltung wird. Ja, wir sollen die Leute informieren, aber das Ziel sollte schon am Ende sein, dass ein kleiner Auftrag oder ein Planungsauftrag steht. Der muss nicht groß sein und der kann auch mit der nächsten Auftrag, mit dem großen Auftrag, dann verrechnet werden. Aber wichtig, das Ziel, Marketingziel sollte wieder klar sein.
Wir sprechen Stammkunden an, dass sie Stammkunden bleiben, aber trotzdem was Kleines kaufen. Ja, ja, boah, dafür also, wenn ich eine Badausstellung hätte, da würden mir direkt 'n paar Ansätze einfallen, vielleicht auch in Kooperation sogar. Also ich könnte meine Badausstellung nutzen, um zum Beispiel den Winzer um die Ecke einzuladen, dort 'ne Weinverkostung mit meinen Stammkunden zu machen. So bin ich Küchenbauer oder halt biete halt im Endeffekt Komplettsanierung an, mach ich doch mal 'n Kochabend.
Mhm, das oder ich rede eben wirklich mal über diesen schwammigen Begriff barrierefreies Bad. Ja, und erzählen Menschen, die alle irgendwann mal älter werden und dann vermutlich gerne ein Bad hätten, in dem sie sich etwas beschwerdefreier oder unbeschwerlicher bewegen können, wie denn so 'n barrierefreies Bad künftig auszusehen hat, vielleicht noch welche Fördermöglichkeiten es gibt und zack, schon hab ich Kunden wieder zu einem Event bei mir in der Ausstellung. Und ich bleibe innovativ und im Gespräch. Wenn wir gerade dabei sind, oft sagten sagen Handwerker zu mir: 'Ja, ich hab ja gar keine Idee, was ich denen erzählen könnte.
Wollen wir mal einfach mal 'n bisschen brainstormen, wenn wir gerade beim Thema Bad waren. Haben wir ja schon angefangen, machen wir weiter. Also gerade im Bereich Heizung hatten wir die letzten Monate oder sogar Jahre, sagen wir mal politisch, gesellschaftspolitisch, 'ne Menge erklärungsbedürftiger Themen hervorgebracht. Ja, sei es nur das Gebäudeenergiegesetz oder umgangssprachlich Heizungsgesetz genannt, die ganze Förderkulisse drumherum. Wahrscheinlich hätte man jeden Monat.
seinen Besprechungsraum oder seinen Vortragsraum, wo auch immer man dann sitzt, Folge hat mit Endkunden, mit Stammkunden, die um denen mal zu erklären, was da draußen gerade passiert und wie sie im Endeffekt profitieren können. Genau, aber wenn wir mal auf Produktspezifische wieder denken, so optimierst du vielleicht auch deine Bestandsheizung. Mhm, ist 'n riesen Themengebiet. Wie holst du mehr raus? Wie sparst du Öl? Wie sparst du Pellets? Mhm, ja, im Bad, wenn wir vorher waren, ich hab mal vor richtig, vor kurzem mal richtig schönen Vortrag gehört, bunte Bäder, einfach formuliert, die würden es jetzt nicht so im Marketing bringen, aber was man alles im Bad alles machen kann, das Wort Komplettbad, was eigentlich Unterschied ist zwischen einer klassischen Badsanierung oder einem Komplettbad über Konzepte,
was man den Kunden da alles zeigen kann. Da gibt es Welten, aber man muss es halt innovativ zeigen. Und zum Vortragsabend alleine einzuladen, da muss das Thema wirklich zugkräftig sein und ansonsten bietet sich wirklich 'ne Kombination an. Ja, oder wenn wir, wir haben, wir reden ja immer viel über S. H. K. Gewerke, das S. H. K. Gewerk im Elektrobereich, hat von mir zu einer vor kurzem gesagt, ja, er kann ja nur über P. V. reden, Nee, zum Beispiel Nachrichten einer Batterie im Bestand, das geht nicht so einfach.
Oder endlich mal schönes Licht in der Wohnung. Oder noch viel, wie man mit dem Handy den Altbau steuern kann elektrisch. Da gibt es ja viele Themen. Oder am Dach. Ein Nachbar von uns hat eine Dachgraube gemacht. Mehr Platz durch Gauben. Also ich mache meinen Stammkunden, ich führe meinen Stammkunden vor Augen, dass sie bei mir in den aktuellen Themen immer noch in den besten Händen sind.
Ja. Und ich gebe denen wieder Informationen, dass sie bei mir kaufen. Ich muss keine bezahlte Anzeige schalten, dass sie darauf informiert werden, sondern einfach denen einen Brief, eine E-Mail oder was anderes zuschicken. Und Zeit. Ich investiere ja Zeit. Im Idealfall stehe ich als Chef selber vorne und wenn ich, das entweder fachlich mir vielleicht nicht ganz zutraue, weil es noch sehr weit weg ist, das Thema, oder eben als Mensch einfach nicht gerne vor anderen rede, kann man sich im Zweifelsfall irgendwo jemanden holen, der das gut kann.
Ja, aber man sollte nicht die Sache unter den Tisch fallen lassen, nur weil man selber kein keine Rampensau ist. Ja, ja, also klingt erstmal total vernünftig. Ja, ich kenne auch den Chefredakteur, eines uns wohlbekannten S. H. K. Branchenmagazins, der durchaus auch schon als Whiskyverkostungen gehalten hat in Ausstellungen oder oder ähnlichen Umfeldern für Handwerker, aber auch für Endkunden.
Ja, das war gar kein Problem und man kommt eben noch mal über 'ne andere Ebene mit den Menschen ins Gespräch und dann irgendwann erst auf den Kern, nämlich, wie wollen wir das Bad künftig machen oder welche neue Heizung brauchst du? Ja, aber erst ist der Gesprächsansatz ein anderer. Fällt mir gerade so ein, was mir richtig Spaß macht, darüber jetzt zu zu diskutieren und drüber nachzudenken. Ein Kachelofenhersteller zeigt Kachelöfen und dazu hockt man sich da vorne mit einem Glas Whisky hin und fühlt, welcher Whisky schmeckt an welchem Kachelofen am besten?
Ja, da gibt es ja richtig schöne Themen, da kann man richtig tolle Ideen schnüren und über diese Ideen mal zu diskutieren, das ist das Spannende. Mhm, das Durchführen ist nachher eigentlich der kleinste Punkt und man kann es ja jährlich wieder machen. Na, na, na, wir sind ja jetzt hier zum Thema Prozesse. Ich glaube nicht, dass Durchführen einer Veranstaltung zum Kerngeschäft eines Handwerksunternehmens gehört. Wir sollten schon mal überlegen, wie kann das gut aufgebaut und strukturiert sein, damit es auch funktioniert und vor allem einfach ist. Wir wollen einfache Prozesse machen.
Ja, und der einfache Prozess geht einfach, indem man es, und automatisiert. Und den Prozess, was wir gerade diskutieren, da habe ich natürlich wieder was für euch. Also automatisieren. Automatisieren und wie der Prozess abläuft, posten wir wieder in den WhatsApp Channel. Okay, das ist auf jeden Fall schon mal eine Hausaufgabe, aber wir sollten trotzdem einmal Schritt für Schritt schauen, wie geht das denn? Wie organisiere ich eine Veranstaltung in meinem Betrieb?
Sind wenige Schritte. Der erste Schritt, extrahiere alle deine Kundendaten aus deiner Branchensoftware. Mit und ohne E-Mail. Warum? Mit E-Mail, bekomme eine Mail, ohne Mail bekomme eine Postkarte. Wie schreibe ich die denn am besten an? Also für mich klingt jetzt eine Mail eigentlich fast zu beiläufig. Ich finde für einen besonderen Event sollte ich auch eine besondere Einladung schicken.
Postweg fällt auf. Ja, aber man muss es immer einfach betrachten. Wenn ich anfange den Postweg zu gehen, muss ich halt noch mehr Schritte machen. Dann wird es wieder aufwendiger. Ich würde im ersten Schritt die ganzen Leute mit E-Mail im Endeffekt anschreiben, auch 2 E-Mails vielleicht hintereinander. Die müssen, es läuft relativ einfach über ein E-Mail-Marketing-Tool, was E-Mails automatisch verschickt und auch gut zustellt. Bitte nicht hunderte Mails über euren normalen Outlook verschicken.
Das dauert. Das würde schon gehen über eine Serienverarbeitung, aber da beschwert sich früher oder später euer E-Mail-Anbieter. Kauft euch ein E-Mail-Marketing-Tool, wichtig, übertragt halt einmal im Monat eure Kundendaten in das E-Mail-Marketing-Tool. Bitte ergänzt immer die Anrede, es muss immer Herr und Frau dazu, Herr, Frau, Sommer oder bei du, Martin, indem man da da steht, die Rate mit Namen drin,
ist 80% höher, dass die kommen? Wie oft sollte ich die dann anschreiben? Die wird immer zweimal. Und wichtig, wenn ihr jetzt sie anschreibt, macht in der zweiten E-Mail R. E. rein in den Betreff. Der Betreff muss genau gleich sein oder A. W. Wählt dann Outlook, die dann übereinander schichtet. Ach so, O. K. Das heißt, da bitte aus dem E-Mail-Marketing aus Outlook bisschen das kombinieren, dann hat der da gleich 2 E-Mails, braucht mehr Platz im Outlook und im oder in Gmail, dann sieht der der Kunde es auch.
Ja, das heißt in den Betreff R. E. groß davor hinschicken oder A. W., je nachdem, wie man es verschickt. 'Ne Einladung allein verschicken mit Datum und Uhrzeit reicht ja nicht. Ich hätte ja schon gerne 'n Gefühl dafür, wer kommt jetzt und wie viel? Ja, die müssen natürlich über 'n an 'n Anmeldeformular kommen. Es dürfen nur Leute kommen, die sich auch angemeldet haben. Stellt auf eure Webseite einfach 'n Kontaktformular an, einfach oben Anmeldung für den Kachelofen und Whiskyabend am bla.
Mit wie viel Personen möcht ich kommen? Vorname, Mail, halt im Endeffekt Name und E-Mail-Adresse und Telefonnummer reicht mir und dann geht das Ganze durch. Und wenn das dann gut aufgebaut ist, kriegt der automatisiert noch mal 'ne Bestätigung und 'ne Antwort. Kann ich machen, wenn man möchte. Wird natürlich bisschen aufwendiger, aber wenn man es halt einmal aufgesetzt hat, dann hat man es aufgesetzt und kann man es für alle zukünftigen Events nutzen. Aber das Wichtige ist, die Daten vom C.R.M., von der Branchensoftware, in ein E-Mail-Marketing-Programm übertragen.
Die Mails dafür, dass man die schön wörblich gut schreibt, da gibt es heutzutage ja Techniken, Chat G.P.T., wo er im Endeffekt den ganzen Textbereich übernimmt. Das heißt, einmal Whiskyabend mit Kachelofen, mach mir da ein schönes Event, mach das und das, nicht zu verkäuferisch, SC-Ansprache, meine Kunden sind die und die, dann formuliert das Chat GWT relativ gut für dich. Das heißt, der ganze Text wird eigentlich abgenommen und dann einpflegende Newsletter verschicken und dann am Whiskyabend Spaß haben.
Also so setze ich den Prozess einmal auf, automatisiere wo es geht und wenn ich mir eben etwas mehr Arbeit machen will, dann wird es halt händisch mit Postkarte, Brief, wie auch immer. Sollte ich darüber hinaus die Veranstaltung noch bewerben? Würde ich mir immer Gedanken drüber machen, je nachdem, wie viel Leute ich zu dem Event haben möchte und wie viel Leute ich abvespern kann. Ich bin, ich kenn von einem Betrieb, der hatte 100 Anmeldungen, der kam danach gar nicht mehr zurecht mit den Leuten zu sprechen, dass er im Endeffekt einen kleinen Auftrag gemacht hat.
Macht lieber den Vortrag klein und exklusiv und er ist ausgebucht, anstatt, große Hallen damit füllen. Und wichtig, ihr müsst spätestens am Tag danach, wenn ihr mit den Leuten nicht gesprochen habt, mit den Leuten telefonieren. Aber durch dieses System, jeden Monat oder jeden zwei Monat so eine Veranstaltung zu machen, bleibt man halt im Gespräch. Man muss halt sich einmal dem Prozess aufsetzen, die Daten aus der Branchensoftware rauszuziehen ins E-Mail-Marketing-Programm, dass man das selber nicht mehr machen möchte, weil daran scheitert es, an dieser unangenehmen Arbeit.
falls man das möchte und es nicht selber kann, kann man sich gern bei mir melden. Aber es ist schon, ich muss noch mal drauf zurückkommen, es ist was Größeres und es ist ungewohnt, wenn ich als Handwerker mir so Veranstaltungen organisiere. Ja, aber deswegen, falls man das nicht noch nicht selber kann oder noch unsicher ist, holt jemand dazu. Auch die Vertriebsleiter, oder Vertriebler von der Hersteller, kommen auch gern zu seinem Abend und referieren über das Ganze.
Ja, aber das Ziel ist, man muss auch einen eigenen Part machen. Erzählt die Geschichte eurer Firma, baut eine emotionale Bindung zu den Kunden oder zu den zukünftigen oder Stammkunden auf. Storytelling, der Kunde kauft nicht das Produkt, natürlich will er das Produkt, aber der kauft auch die Person dahinter. Wenn ihr als sympathischer Heizungsanbieter innovativ, fortschrittlich, pünktlich und nicht ein Jahr wartend auf die Holzwand seid, dann kaufen die bei euch ohne Probleme.
Ist das nicht auch 'ne Form von Call to Action, so 'ne Veranstaltung? Am Ende eines Veranstaltung muss ein Call to Action stattfinden. Wenn ihr jetzt. jetzt den Slogan muss man gescheit formulieren oder formulieren lassen durch ChatGPT, eine Energiequelle der Zukunft haben wollt. Wir können darüber ausführlicher sprechen bei euch vor Ort. Wir haben was Kleines vorbereitet, ein Energiecheck oder ein was auch immer, wie man es nennen kann, kostet einmalig 299 Euro, hört sich besser an als 300, 299 könnt ihr hier beauftragen, nur heute.
Und falls ihr dann weitergeht, wird das ganze Ding verrechnet. Mhm, das heißt, ich sollte mir für den gesamten Prozess, ja, wie mache ich ein Event, eigentlich erstmal wieder ein Flussdiagramm machen. Ja, und ganz wichtig eben, das endet nicht mit dem Abschluss und Ende des Events, sondern vor allem, wie geht es danach weiter mit den Kundendaten, die ich dann nicht neu gesammelt habe, sondern sag mal, die Kundenkontakte aufgefrischt habe. Ja, mhm, man kann sogar noch weiterdenken. Wir hoffen, dass alle 30 Leute dann hier den kleinen Projektauftrag hier unterschrieben haben.
Wir können dich sogar noch 'ne Woche später, 2 Wochen später fragen, wie fandest du das Event und vielleicht noch 'ne Google Bewertung rausholen? Mhm, ja, und das war jetzt auch eigentlich mein Gedanke noch zum zum Abschluss. Selbst wenn ich jetzt diese Einladungen regelmäßig an tausende von Leute verschicke und es kommen nur 30, 40, 50, aber bei allen anderen, habe ich auch geworben für mich selber, weil ich einfach dargestellt habe, hey, ich bin gut, ich bin am Puls der Zeit, ne, auch wenn die nicht auf meine Veranstaltung kommen, diese Werbung war auf jeden Fall bei den Leuten.
Ja, und du kannst die gleiche Veranstaltung ein Jahr später wieder machen. Es kann ja sein, dass ich dann dieses Jahr noch kein Bad sanieren will, aber dass die Badsanierung das nächste Jahr ansteht. Ja, so, Und wenn man tatsächlich Angst davor hat, dass plötzlich 1000 Leute auf der Matte stehen, kann man so 'n Einladungen auch in Wellen verschicken. Also man sucht sich erstmal 200 Adressen raus, schickt da 'ne Einladung hin, wartet 23 Tage, guckt wie die Rückläufer sind und dann nimmt man die nächsten 200, solange bis man eben seinen Vortragssaal mit den 30 Sitzplätzen voll hat.
Also kann man 'n bisschen behutsamer vorgehen. Ja, es lohnt sich auch, wenn wir vielleicht gerade noch bei dem Thema sind, in Wellen zum Verschicken, einen A. B. Test zu machen. Mhm, das, Das Hauptargument, ob Leute eine E-Mail lesen oder nicht, ist der Betreff. Ich kann natürlich dem Betreff sagen: Badsanierung 4.0, kann ich machen. Oder kann ich sagen: Hey, langweiliges Badezimmer war gestern. Das heißt, dann gucken wir erstmal, welcher Betreff besser funktioniert und dann schicke ich halt, macht ein E-Mail-Marketingprogramm heutzutage automatisch, die bessere E-Mail an alle.
Das heißt auch bisschen testen, mit 2 Klicks. Ja. Lieber Dennis, wir haben jetzt 6 Podcasts zum Thema Marketing gehabt, Basics. Es war jetzt noch nicht viel Spannendes, Tiefgehendes dabei. Ja, lieber Martin, das hängt vom Vorwissen des Zuhörers ab. Ja, hast du ja recht, deswegen reden wir ja über das ganze Thema. Wir sind, wir werden auf dieses Themengebiete noch viel tiefer gehen, aber wir machen jetzt erstmal Schritt für Schritt einen Prozessblock nach dem anderen.
Die nächsten 6 Podcasts gehen um das Thema Kommunikationsprozesse intern. Ganz wichtig. Ja, ja, wo entstehen Reibungsverluste und wo lassen sich noch Potenziale heben? Wir gehen ja davon aus, dass ihr jetzt ja alles umgesetzt habt und ihr kriegt ab morgen ganz viele Aufträge und deswegen muss die Kommunikation intern besser werden. Ich freue mich auf die nächste Runde. Lieber Martin, ich auch. Ich weiß nur nicht, ob ich die letzten 3 Sätze trennen lasse. Ciao, das war der Podcast.
Das Handwerk macht kurze Prozesse. Mehr Infos über uns unter www.sbz-online.de. Oder unter www.e-learning-plus.de oder in unserem WhatsApp Channel. Den Link findet ihr direkt in der Beschreibung. Vielen Dank fürs Zuhören.
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