#15 Kommunikation: Aufgaben – Kontrolle durch Struktur
Shownotes
In dieser Folge sprechen Dennis Jäger und Martin Sommer darüber, wie du echte Kontrolle über deinen Betrieb bekommst – nicht über Druck, sondern über klare Struktur, Checklisten und einfache Kanban-Systeme, mit denen keine Aufgabe mehr untergeht.
Du erfährst unter anderem:
- Wie Martin das Aufgabenmanagement aus der Softwareentwicklung ins Handwerk überträgt – mit klar definierten Aufgaben, Aufwandsschätzung und einer eindeutigen „Definition of Done“ für jede Baustelle
- Warum jede Baustelle im Kern nichts anderes ist als eine Checkliste – von „alte Heizung raus“ bis „Baustelle sauber, Protokolle fertig“
- Wie du mit Kanban-Boards arbeitest (z. B. Trello, Asana): Spalten wie „To Do“, „In Bearbeitung“, „In Kontrolle“, „Erledigt“ und Karten, die Schritt für Schritt durchgeschoben werden
- Weshalb jede E-Mail an info@ in Wahrheit eine Aufgabe ist – und wie du mit einem Ticketsystem dafür sorgst, dass Anfragen, Rückfragen vom Großhändler und Rechnungen konsequent abgearbeitet werden statt im Postfach zu versumpfen
- Wie ein Ticketsystem funktioniert: E-Mail kommt rein, wird automatisch als Ticket/Karte angelegt, bekommt eine Nummer und wandert durchs Kanban-System, bis alles erledigt ist
- Warum du mit wiederkehrenden Aufgaben (z. B. „Kaffeemaschine reinigen“) arbeiten solltest, die automatisch als Karte mit Checkliste erstellt werden – inklusive Loom-Video als Anleitung
- Wieso du als Chef über Boards und Tickets jederzeit den Überblick hast, wo Aufgaben hängen – und dann gezielt nachfragen kannst, statt pauschal Druck zu machen
Hausaufgabe zur Folge: Im WhatsApp-Kanal bekommst du:
- Beispiele für Kanban-Systeme speziell fürs Handwerk – einmal für klassisches Aufgabenmanagement, einmal fürs Anfragemanagement.
- Eine kurze Anleitung, wie du deine ersten Boards so aufsetzt, dass wirklich jede Aufgabe dort landet und nichts mehr vergessen wird.
Link zum WhatsApp-Kanal: https://whatsapp.com/channel/0029Vb6bPkLG8l5FwomcC61Q
Mehr Infos: SBZ – Schulungs- und Prozesszentrum: www.spz-online.de eLearningPlus/digi professionals GmbH: www.e-learning-plus.de
Transkript anzeigen
00:00:01:
00:00:10: Herzlich willkommen zum Podcast
00:00:12: das Handwerk der kurzen Prozesse.
00:00:14: Ich bin Dennis Jäger
00:00:16: und ich Martin Sommer,
00:00:17: wir reden darüber wie Betriebe besser werden!
00:00:21: Und am Ende bekommt ihr immer eine Hausaufgabe Lieber Dennis.
00:00:25: Wie schreibt Ihr eigentlich einen Artikel für Ihre Zeitung?
00:00:29: Oha also für unsere Zeitungen oder unseren Webauftritt?
00:00:33: Ganz ehrlich, das macht jeder bei uns ein bisschen anders.
00:00:35: Ich befürchte deine Frage zielt auf das Thema Struktur und Abläufer.
00:00:40: Ja!
00:00:41: Und jetzt kommt noch die andere Frage.
00:00:43: Wird dabei manchmal was vergessen?
00:00:45: Ja durchaus.
00:00:46: Da vergisst man mal nach Fotos zu fragen oder...
00:00:49: Oder nach Copyright?
00:00:51: Zum Beispiel ja, das ist bei Bildern ganz wichtig richtig.
00:00:54: Oder Bildunterschriften.
00:00:55: habe ich kurz mitbekommen, dass meine Bildunterschriften für einen SPZ-Amenteursortikel gefehlt haben.
00:01:01: Das muss man dann hinterher noch nachsteuern
00:01:02: Ja.
00:01:04: Sollte mal einen Schwenk aus meinem Leben erzählen?
00:01:07: Er hat mit Struktur zu tun,
00:01:08: dann bist
00:01:09: du damit hier richtig!
00:01:12: Ich war ja ein Aitheater Software-Entwickler und ich habe viel in meinem jetzigen Betrieb oder auch viele mit Kunden durch Zusammenarbeit, viele Erfahrungen aus der Softwarebereich im Endeffekt einfach weitergegeben.
00:01:27: Das wäre uns noch nie aufgefallen wenn du es jetzt nicht gesagt hättest.
00:01:31: Was
00:01:31: schon groß richtig spannend ist Wenn ein Software-Entwickler oder ein Team als Softwareentwickler... ...ein neues Feature, eine Erweiterung für Software programmiert,... ...dann wird dem Team erst mal besprochen wie viel Aufwand braucht man für das Ganze.
00:01:45: Überleg mir mal für eine Baustelle ich baue jetzt einen Warme-Pumpe ein und dann sagt der Eidne, oh!
00:01:50: Zwei Tage, dann sagt drei Tage, den anderen sagt fünf Tage.
00:01:53: Oder ist das da ganz allesagt sieben Tage?
00:01:55: Man versucht sich zu über oder unterbieten.
00:01:57: Ja aber man machten wir in effekt nen Schnitt draus.
00:01:59: Und wenn man diskutiert drüber wie lang überhaupt was dauern darf.
00:02:02: Das hieß bei uns Blending Poker Wie?
00:02:04: ... Blending Poker, das heißt es hat jeder so Karten gehabt.
00:02:08: Dann gab's im Endeffekt wie komplex ist die Aufgabe?
00:02:11: Ja.
00:02:12: Dann haben wir Zahlen eins zwei drei fünf acht Fibonacci-Zahlen halt im Endefekt immer hochgehalten.
00:02:20: Ich muss mal nur gucken dass sie richtig kann.
00:02:23: Eins, zwei, drei, fünf ja immer soweit, immer die letzten zwei Zahlen zusammattiert.
00:02:29: Das heißt die Komplexität nimmt nicht linear zu sondern wird immer größer.
00:02:35: Wenn es große Abweihung gab, zum Beispiel bei dem Feature.
00:02:38: Dann hatten wir im Endeffekt darüber diskutieren müssen und hat man sich auf einen Wert geeinigt.
00:02:42: Und das war der Wert nachher wo wir wirklich Zeit brauchen durften.
00:02:46: Das ist Planning Poker?
00:02:48: Poker
00:02:48: im Sinne von wie dieses Kartenspiel und Planning wie planend.
00:02:52: Genau!
00:02:53: Das heißt am Anfang ging erst mal los... ...wie viel Aufwand darf ihr für das ganze Ding überhaupt brauchen.
00:02:59: Der nächste Schritt war jede Aufgabe würde genau beschrieben ... mit Unterteilungen, z.B.
00:03:04: jetzt artig geschrieben wäre eine Checkliste aus mehrere Punkte gewesen.
00:03:09: Recherche validieren, Termine vereinbaren, Korrektur schreiben, Copyright anfordern, Bilder anforderen, Untertitel anforderten in Druck geben und Wasser machen.
00:03:21: Jedes Feature hatte mehrere Aufgaben was machen musste... ...und dafür gab es ein genauer Abfolge.
00:03:26: Das heißt wir haben ne Schritte definiert was man tun musste
00:03:29: Aber das alleine nutzt er noch nix.
00:03:31: Ich bin sicher, dass da auch trotzdem noch Probleme aufkam.
00:03:33: Ja genau!
00:03:34: War ja schön.
00:03:35: Problemen sind immer toll wenn man sie diskutiert.
00:03:38: Haha Phrasenschwein.
00:03:42: Ich warte hier echt arm.
00:03:44: So kannst weiter machen.
00:03:46: Dankeschön.
00:03:48: Jeden Tag jeden Morgen hat sich das Team getroffen mit einem Projektleiter.
00:03:53: Scrum Master hieß es damals.
00:03:57: Und jeder musste berichten was er gerade schon gemacht hat ... was gut lief und was nicht gut liefen.
00:04:03: Das heißt, das Team war irgendwann im Bilde ... ... konnte aber auch helfen wenn man etwas nicht wusste.
00:04:07: Ich habe schon mal sowas gemacht.
00:04:09: Aber ich musste immer in Rechenschaft über meinen Arbeit vom vorigen Tag ablegen.
00:04:12: Das Ganze war Zeit gestoppt, da ging der Timer runter.
00:04:15: wir waren zu sechs ... ... denn jeder hatte halt zwei Minuten Zeit zum Sprechen.
00:04:19: Und wenn jemand im Homeoffice war ... ... jeden Tag lieber pro Team ... ... sechs Minuten Zeit nehmen genau wissen wo steht die Baustelle?
00:04:27: ... hier das Feature, und dann läuft nichts aus der Router.
00:04:32: Und dann wurden die Aufgabenschrittvorschläge abgearbeitet... ... und dann hat man diese Aufgaben als Karte definiert.
00:04:41: in der Karte stand dran was ich tun machen... ... tun muss und die Schritte auf oder halt die Kriterien was ich da füllen muss,... ...und dann wurde die Aufgabe von To-Do also was sie noch machen muss im Bearbeitung,... ...in Review, in Kontrolle und dann in abgeschlossen
00:04:58: geschoben.".
00:04:59: Das heißt, ich habe mir die Aufgabe gezogen als Mitarbeiter.
00:05:02: Ich habe sie dann bearbeitet und gesagt, ich bin fertig.
00:05:06: Jemand anders hat mich noch kontrolliert kurz und erst dann durfte das im Endeffekt in abgeschlossen geschoben
00:05:12: werden.".
00:05:12: Also für alle nochmal, die bis hierhin uns gefolgt sind wir sind immer noch bei der Softwareentwicklung so wie Martin früher Features Erweiterung von Programmen, Softwareprogramm angegangen ist mit seinem Team oder im Team.
00:05:28: Und ich lieber Martin, ich verstehe jetzt erst das Fundament deiner aktuellen Tätigkeit.
00:05:35: Warum zu viel mit Didaktik?
00:05:37: Mit Kontrolle?
00:05:38: Mit Planung?
00:05:39: Auch mit Effizienz bei dir hängen geblieben
00:05:43: ist?
00:05:44: Ja danke schön!
00:05:44: Aber die grundlegende Geschichte habe ich beim Ausbildungsbetrieb bzw nach meinem Universitätsstudium Artisosolution aus Arnek eigentlich gelernt War hochgradig spannend, auch wie schnell man denkt.
00:06:00: Aber es war sehr viel Transparenz.
00:06:02: Das heißt ich musste immer Rechenschaft abbilden und sagen im Team.
00:06:07: Alle sollten immer Bescheid wissen was der Andere tut und macht?
00:06:10: Ja!
00:06:11: Und das war von Anfang an klar, wie lange etwas dauernd durfte.
00:06:15: Jetzt übertragen wir das mal auf die Baustelle.
00:06:17: Dennis Wie
00:06:19: ist eigentlich unser Thema in dieser Folge?
00:06:21: Kontrolle über Struktur, Aufgabenmanagement
00:06:25: Ah, also Projektmanagement-Aufgabenmanagement.
00:06:27: Ja das heißt wie wollen wir doch einfach mal die Baustelle als mehrere Aufgaben sehen?
00:06:32: Jetzt gehen wir davon aus, wir wollen eine Heizung einmal einbauen.
00:06:36: Jetzt kann ich aber keinen Stuhlkreis machen und jeder erzählt jetzt was wie zu funktionieren.
00:06:39: Ich gehe ja davon aus dass sie schon von Anfang an mal definiert ist wie lang man für die Bausteil dauert.
00:06:46: Das heisst... ...jeder Projektleiter sollte es schonmal Planning Pog & Team gemacht haben.
00:06:53: Standardding mit zwei Leute, drei Leute, zwei Tage, drei Tage.
00:06:58: Dafür gibt es aber eigentlich auch schon feststehende Zahlen.
00:07:01: Ja.
00:07:02: Werte, Arbeitswerte?
00:07:03: Genau.
00:07:04: Aber wichtig man muss sich halt dran halten und dann wird jede einzelne Aufgabe im Endeffekt abgehakt.
00:07:12: Altheit zum Entfernen, Trennen... Man kann ja wirklich ganz ausführlich Schritt vor Schritt ... jeden einzelnen Schritt auf der Bauschelle definieren.
00:07:21: Und auch sagen, wenn wir zwei Leute sind macht das Person eins und macht Person zwei.
00:07:25: Warum lässt man die Organisation offen?
00:07:29: Ich will ja... ... dass im Endeffekt Effizierter soll wissen was er tun soll.
00:07:34: Ja, klingt einfach aber ist nicht immer der Fall.
00:07:38: Und neben dem Tunen ist er auch die Kontrolle noch mal entscheidend.
00:07:41: So wie ihr in der Software-Entwicklung euch ja auch gegenseitig ein Stück weit kontrolliert oder sogar angespornt habt ... brauchen wir das ja eigentlich auf der Baustelle auch.
00:07:49: Genau!
00:07:50: Und jetzt kommen wir zu dem Punkt, wenn mich alle Aufgaben... ... die alles rausgerissen und die neue Heizung eingebauten haben.
00:07:56: Alles neu vor Ort?
00:07:58: Mein Feature ist also fertig.
00:08:01: Ist dann nichts anderes wie eine Baustellene nur auf einer anderen Technikart.
00:08:07: Dann gab es an mir noch einen Definition of Done.
00:08:09: Einen was?
00:08:10: Definition Of Done.
00:08:12: Eine Definition für erledigt ... für die ganze Baustelle.
00:08:16: Das heißt, am Ende musste alles noch mal überprüft werden... ... ist alles getestet?
00:08:21: sind alle Protokolle da.
00:08:23: Ist die Abdeckung vom Code oder halt?
00:08:25: ist die Baustellis sauber gemacht?
00:08:27: Ist der Code sauber?
00:08:28: Wir haben sehr viel Verbindungen zwischen Programmieren und Handwerk.
00:08:32: Man muss nur die Verbindung sehen wollen.
00:08:35: Das heisst ob ich einen schönen Programmiercode habe oder die Verrohrung auf einer Bausteller schön ist Für mich das gleiche Wenn ich schräg fahre mit Rohr oder viele Kreuzungen habe, einfach grundlegend falsch muss man neu machen.
00:08:50: Es reicht halt nicht dann als Meister zum Schluss mit einmal dreihundertsechzig Grad sich in den Raum zu drehen und sagen Jo Geselle hast du gut gemacht?
00:08:57: Man muss halt von A bis Z eigentlich alles einmal durchkontrollieren.
00:09:02: Genau!
00:09:03: Und eigentlich sollten die Handwerker mehr OST-IT mitnehmen.
00:09:07: Es würde in der nächsten Zeit wahrscheinlich immer mehr ITler auf dem Markt geben, vielleicht können wir die ja fürs Handwerk überzeugen.
00:09:12: Ja... Aber was heißt das noch mal im Satz?
00:09:17: Für mich ist die Baustelle eine Checkliste.
00:09:21: Das kann man so stehen lassen!
00:09:23: Ja und für mich ist es nur eine komplette einzelne Folge, weil ich glaube da können wir schön zwanzig Minuten über diese Checklistes sprechen wie man eine komplete Heizung einbaut
00:09:31: oder einen Bart ... oder auch mit Klima und Lüftung versiehen, Schwimmbad.
00:09:36: Da käme einiges.
00:09:37: Ja?
00:09:37: Aber trotzdem... die Fragen sind immer die gleichen.
00:09:41: Genau!
00:09:41: Wäre eigentlich schon schön, wenn man so eine Checkliste auch als... hier in der Redaktion hätte, oder?
00:09:47: Dann wäre es einheitlich.
00:09:48: Und dann würde man auch nichts mehr vergessen.
00:09:50: Sollte
00:09:51: mein Verleger diese Folge hören bis zu diesem Zeitpunkt jetzt wird er mir das sicherlich beim nächsten Mal antragen.
00:09:56: Danke Martin, danke!
00:09:59: Wichtig!
00:10:00: Wir haben das ja nicht erfunden.
00:10:02: Ja, vorher schon ein bisschen so Scrum gesagt oder Kanban System nennt sich das heutzutage.
00:10:07: Kanban wollen wir jetzt nicht... kommt aus dem japanischen.
00:10:11: Wir arbeiten im Endeffekt nach Stati.
00:10:13: Das heißt wie haben wir Spalten?
00:10:15: Die erste Spalte ist im Endefekt.
00:10:18: der Status To-Do muss ich noch machen.
00:10:20: Muss für die Arbeitung und soweit.
00:10:22: Also ähm... Das heißt ich muss mir das vorstellen wie eine Axelliste
00:10:27: ja nur bissel agiler.
00:10:29: Ich kann Sachen von A nach B schön schieben Und ich kann halt noch ... und in diesen Spalten... ... sind wie so Karten drin.
00:10:37: Wir haben was, weil Excel wäre das Sonnenlinie wie so ein Feld,... ... nur dass ihr in der Karte zum Beispiel auch... ... Informationen andocken könnt, Bilder hinterlegen kann, Checklisten hinterlegen können.
00:10:45: Und ich kann die Karte immer einen Schritt weiter schieben.
00:10:48: Das heißt wenn ich mir die Kategorale nehme,... ... dann gehört die erst mal mir, da war ich zugewiesen.
00:10:54: Dann kann ich sagen Ich arbeite unter einer Karte Heizungsrausreisen,... ... muss sie fünf Punkte erledigen, die hake ich dann noch ab.
00:11:03: Das heißt, ich habe ein direktes Feedback und dann schiebe ich die Karte zum Beispiel auf erledigt oder in der nächsten Status rüber.
00:11:08: Dann kommt die nächste Checkliste rein.
00:11:09: Das heisst jede Baustelle ist eine Checkliste und die Checklist hängt an einer Karte.
00:11:15: Und dann schieben wir das von A nach B einfach durch.
00:11:19: Warum nennt sich das Kanban-System?
00:11:22: Es ist ne gute Frage!
00:11:23: Das müssen wir googeln...
00:11:25: Weil das klingt für mich jetzt einfach wieder nach Projektmanagement.
00:11:29: Ja und Baustell ist ja ein Projektmanagement
00:11:32: Aber kann man es kein Projektmanagement Software?
00:11:35: Einfach eine Theorie dahinter.
00:11:37: Kann ich zum Beispiel jetzt mit Trello, was wir schon mal ein paar Mal erwähnt haben aber auch mit Arsana oder andere Software Tools einfach abdecken.
00:11:43: In Microsoft Universum gibt's auch einen Tool.
00:11:46: Find' ich nicht so optimal, weil ich nur eine Checkliste pro Karte machen kann.
00:11:50: Ich will z.B.
00:11:51: immer verschiedene Phasen in einer Karte abdeckend und dann brauche ich ja auch immer checkliste eins, checklistee zwei und die soll dann auch immer wachsen!
00:11:57: Automatisch und das kann ich in Trelloi für den Moment besser machen oder in Assana oder weiteren Tools.
00:12:03: Also es ist gut, dass wir das jetzt hier ansprechen.
00:12:06: aber ich glaube mir sollten das als Hausaufgabe mitnehmen?
00:12:09: Genau!
00:12:09: Ich gebe einfach ein zwei Kanban-Systeme
00:12:14: in
00:12:15: die Hausaufgasbereich rein bezogen
00:12:16: auf Sandwerk.
00:12:17: Auf Sandwork einmal für das klassische Aufgabenmanagement und einmal vielleicht für das Anfragemanagement.
00:12:24: Ein Fragemanagement ist auch nichts anderes.
00:12:26: Karte kommt rein, Lied kommt rein wird von A nach B immer weiter geschoben.
00:12:29: Ja macht Prozesse.
00:12:32: Okay aber ich verstehe wenn ich das so nutze wird echt nichts vergessen.
00:12:37: ja weil es ist ja quasi eine Checkliste in der ich mich voran bewege
00:12:42: und ich als Chef habe einen direkten Überblick wo die Aufgaben gerade stehen.
00:12:48: Das heißt Ich hab Kontrolle über Struktur und nicht über Druck oder andere Tools.
00:12:53: Das heißt ich mache einen Überblick, sag mal guck mal das sind so viele Karten noch offen.
00:12:57: Warum?
00:12:58: Und dann rede ich mit den Leuten und dann stelle ich einfach eine doofe Frage du was ist denn mit der Karte da los?
00:13:03: die lebt da schon ein bisschen länger... ...und dann weiß immer was dahinter steckt.
00:13:08: Ist ja auch meine Aufgabe Mitarbeiter zu helfen.
00:13:10: es kann ja ein Grund sein warum sie nicht weiter geht.
00:13:13: Wichtig ist halt jede Aufgabe landet in diesem Kanban zu stehen.
00:13:17: Ich kann für mehrere Bereiche verschiedene Kanban Bords machen halt Tabellen
00:13:21: ...
00:13:23: aber in der Regel komme ich in einem klassischen Betrieb mit drei Kanban-Systeme ganz gut aus.
00:13:28: Und... Ich mache da alles rein, auch wiederholende Sachen!
00:13:34: Zum Beispiel jeden Freitag muss die Kaffeemaschine gereinigt werden,... ... dann gibt es eine Checkliste und erst mal jeden Freidag um zehn Uhr wird eine Karte erstellt,... ... wird automatisch eine Person dafür definiert?
00:13:44: ... wisst ihr mir, wer macht was?
00:13:46: Warum und so was?
00:13:47: Irgendwann.
00:13:48: Vor allem wer macht das?
00:13:49: Das heißt jetzt müsste ich dadurch dich markieren zum Beispiel im am Freitag Grafemaschine reinigen... ...und dann steht erst mal in Kalk auffüllen eine Checkliste, dann im Endeffekt Wasser nachfühlen,... ...dann Reinigungsprogramm laufen lassen,... ...Wasser entleeren.... Und da muss ich am Ende alle fünf Sachen abgehakt haben... ....und dann bin ich mit dieser Karte wirklich fertig!
00:14:14: Dann gibt's vielleicht ein Loom Video im Betrieb, wo jemand der eben schon mal die Kaffeemaschine sauber gemacht hat.
00:14:20: Das über Loom aufgenommen hat und dann kann ich es mir einfach anschauen?
00:14:23: Ja!
00:14:24: Und am besten in der Karte... Einfach Hinzug, da linke ich in der Kartel drin.
00:14:28: Die wird immer wiederholend wieder erstellt.
00:14:32: Und wenn ihr nicht mehr weiß klicke ich einfach in die Aufgabenbeschreibung rein.
00:14:35: Und guck mir an wie das geht.
00:14:37: Das hatten wir ja schonmal.
00:14:37: Wer macht was wann wie ... und am besten auch.
00:14:44: Warum?
00:14:45: Das kommt mir bekannt vor allem als Thema eines ... ... Podcasts, eine Folge ja!
00:14:49: Jetzt gibt es aber noch was anderes... ... was oft auch vergessen wird sind E-Mails.
00:14:57: Ich unterscheide bei E-mails immer in zwei Kanälen.
00:15:00: Kanal eins ist wenn ich etwas persönlich bekomme an meinen ... ... E-Adresse oder ein zentrales Postfach, an die Info-Ed-Adresse beispielsweise Die Info Adress ist für mich eigentlich immer ein Ticket zu stimmen ... jede E-Mail, die auf die Info-Ed-Adresse reinkommt... ... sollte ist eigentlich nichts anderes wie eine Aufgabe.
00:15:18: Die muss abgearbeitet werden.
00:15:20: Weitergeleitet werden.
00:15:21: Weil es eine Anfrage ist oder eine Rückfrage vom Großhändler oder was auch immer?
00:15:25: Eine Rechnung.
00:15:27: Hauptsache die Mail wird abgearbeitete nicht.
00:15:30: als Chef möchte die Übersicht haben ob die Aufgabe erledigt ist.
00:15:35: Zusätzlich möchte ich auch haben wenn zum Beispiel Interaktion bei der E-mail hin und her geht und meine Mitarbeitern A nur Montag, Mittwoch, Donnerstag da ist und die andere ist Dienstag- und Freitag.
00:15:46: Da müssen Sie sich sicher auch abwechseln können, sonst habe ich Verzug auf der Karte.
00:15:49: Ja.
00:15:51: Und deswegen implementiere ich immer ein Ticketsysteme auf die Info-Ed-Adresse.
00:15:55: Kann ich auch mit Trello machen?
00:15:56: Ein Ticketssystem müssen wir glaube ich nochmal erklären.
00:15:59: Ein Ticket-System bedeutet e-mail kommt rein wird nicht im E-Mail-Porschfach gehalten sondern direkt ... in Trello oder ein anderes System übertragen.
00:16:08: Und ich antworte nicht mehr aus Outlook und Chorus, sondern direkt aus der Ticket-Software.
00:16:14: Ein Ticket ist wie so... Ich ziehe mir einen Ticket und das muss bearbeitet werden und ich als Handwerker bin der, wo es halt bearbeitet und der, was mir geschrieben hat, zieht sich den Ticket.
00:16:24: In der Regel wird dann auch unten eine Nummer vergeben.
00:16:27: Ein Grau, die sieht man regelmäßig nicht in der Mail wenn ich wieder hin und her antwarte.
00:16:30: Und da sind wir immer wieder auf dieses Ticket beziehen kann.
00:16:34: Also es ist quasi ein Bearbeitungsticket für mich intern, einer meiner Mitarbeiter oder ich selber erhält dann dieses Bearbeitungs-Ticket und muss sich darum kümmern?
00:16:43: Ja!
00:16:44: Und der, der die Mail geschrieben hat kriegt quasi noch nümmerschen zurück...
00:16:47: ...für Rückfragen.
00:16:48: Genau!
00:16:49: Und das coole ist, ich sehe halt sofort wenn etwas reinkommt, ist es noch zu erledigen.
00:16:55: To do in Bearbeitungen haben wir vorher schon gehabt.
00:16:59: Wenn die Konversation beinendet ist geht's auf Erledigt.
00:17:03: Warum sehe ich das?
00:17:04: Weil es wieder in diesem Kanban-System abgebildet wird.
00:17:07: Das heißt, ein E-Mail ist nicht mehr wie man es kennt im Postfach sondern... ...in der Tabelle plötzlich im System.
00:17:12: Das heisst, das System zeigt mir auch Bearbeitungsstatus
00:17:15: an?
00:17:15: Ja!
00:17:16: Das ist glaube ich ganz wichtig.
00:17:16: und
00:17:17: die Historie.
00:17:17: Und ich kann dann noch von vielen weiteren Sachen Vorlagen relativ einfach nutzen.
00:17:23: Ich habe eine komplette Transparenz und ich habe wieder komplette Übersicht ob meine Emails wirklich bearbeitet sind.
00:17:29: Das habe ich mit Kontrolle über
00:17:31: Struktur.
00:17:33: Das heißt ein Image an sich, an nichts anderes.
00:17:34: Wieder wieder eine Aufgabe.
00:17:38: Dafür hast du doch bestimmt neben Trello noch andere Tipps oder?
00:17:41: Ja es gibt eigentlich zwei Ticket-Systeme.
00:17:45: Eine Erweiterung für Trello dann bleibt das im ganzen Universum.
00:17:48: da kann man sehr viel Erweitarungen machen und dann gibt's noch weitere große Andenbieter wie Soho oder Hubspot.
00:17:54: Kostet aber in der Regel mehr.
00:17:59: Gut
00:18:00: jetzt genau Hausaufgabe wissen wir schon.
00:18:04: Ja, da haben wir eigentlich alles dazu erzählt.
00:18:07: Drückt euer Betrieb in Checklisten und Handbahnsystemen.
00:18:10: Dann werdet ihr nie mehr was vergessen!
00:18:12: Und was ist unser Satz des Tages?
00:18:14: Kontrolle über Struktur.
00:18:16: Nein ich wäre jetzt eher bei jeder Baustelle eine Checkliste
00:18:19: gewesen.
00:18:20: Sag nochmal...
00:18:21: Jeder Baustellist eine Checkliste.
00:18:24: Das unterschreibe ich so.
00:18:24: Darüber machen wir einen ganzen Podcast darüber.
00:18:27: Ich freue mich drauf.
00:18:28: Ich
00:18:28: mich auch.
00:18:28: Danke.
00:18:31: Das war der Podcast.
00:18:32: das Handwerk macht kurze Prozesse.
00:18:35: Mehr Infos über uns unter www.sbz-online.de
00:18:39: oder www.e-learning-plus.de Oder in unserem WhatsApp Channel, den Link findet ihr direkt in der Beschreibung.
00:18:51: Vielen Dank fürs Zuhören!
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