#16 Kommunikation: Mitarbeitergespräche

Shownotes

In dieser Folge sprechen Dennis Jäger und Martin Sommer darüber, wie du Mitarbeitergespräche so aufsetzt, dass sie wirklich etwas bringen – für dich als Chef und für deine Mitarbeiter. Statt Gesprächen „zwischen Tür und Angel“ geht es um ein festes Format, mit dem du Feedback, Motivation, Entwicklung und auch kritische Themen sauber und fair ansprechen kannst.

Du erfährst unter anderem:

  • Warum Mitarbeitergespräche nur funktionieren, wenn sie für alle gelten und immer zu einem festen Zeitpunkt im Jahr stattfinden
  • Weshalb beide Seiten mit dem gleichen Fragebogen arbeiten sollten, damit Selbst- und Fremdwahrnehmung sichtbar werden
  • Was das Johari-Fenster mit Mitarbeitergesprächen zu tun hat – und warum vor allem der „blinde Fleck“ so wichtig ist
  • Welche Grundregeln du beachten solltest: neutraler Ort, pünktlicher Beginn, genug Zeit, keine Störungen und keine Gespräche zwischen Tür und Angel
  • Warum der Prozess schon zwei Wochen vor dem Termin beginnt – mit Einladung und vorbereiteter Ausfüllung des Feedbackbogens
  • Weshalb ein lockerer Einstieg mit Smalltalk helfen kann, bevor es an die eigentlichen Themen geht
  • Wie du Kritik besser formulierst: Beobachtung – Wirkung – Wunsch statt pauschaler Vorwürfe
  • Welche zusätzlichen Fragen im Gespräch sinnvoll sind, zum Beispiel: „Was würdest du verändern, wenn du Chef wärst?“ oder „Was würde dich als Kunde stören?“
  • Warum du nach dem Gespräch keine lange Nachbereitung brauchst, wenn die Ergebnisse direkt auf dem Fragebogen festgehalten und von beiden unterschrieben werden

Hausaufgabe zur Folge: Im WhatsApp-Kanal bekommst du:

  1. Eine Grafik zum Johari-Fenster, damit du besser verstehst, wie Selbst- und Fremdwahrnehmung im Mitarbeitergespräch zusammenhängen.
  2. Einen bearbeitbaren Fragebogen als Word-Datei aus dem Handwerk, den du für deinen eigenen Betrieb anpassen und direkt einsetzen kannst.

Link zum WhatsApp-Kanal: https://whatsapp.com/channel/0029Vb6bPkLG8l5FwomcC61Q

Mehr Infos: SBZ – Schulungs- und Prozesszentrum: www.spz-online.de eLearningPlus/digi professionals GmbH: www.e-learning-plus.de

Transkript anzeigen

00:00:01:

00:00:10: Herzlich Willkommen zum Podcast

00:00:12: das Handwerk man kurze Prozesse.

00:00:14: Ich bin Dennis Jäger

00:00:16: und ich Martin Sommer.

00:00:17: Wir reden darüber wie Betriebe besser werden

00:00:21: Und am Ende bekommt immer eine Hausaufgabe.

00:00:24: Lieber Dennis, wann war eigentlich dein letztes Mitarbeitergespräch?

00:00:28: Letzt Jahr um die Zeit ungefähr und es waren nicht nur eins Es waren mehrere weil zum einen spreche ich ja mit meinem Chef aber als Chefredaktor spreche auch mit meinen Mitarbeiterinnen.

00:00:38: Weißt du eigentlich, was so die Vorurteile sind von so einem Mitarbeitergespräch?

00:00:45: Absolut.

00:00:46: Ich nehme mir Bewusstzeit um meinen Mitarbeiter besser zu verstehen und ihn eben nicht nur im Arbeitsalltag zu sehen und kennenzulernen.

00:00:56: Genau!

00:00:56: Und ich mache gerne immer eine Metaphe aus dem Handwerk... Die Wand kann von außen schön aussehen.

00:01:01: Die ist schön gestrichen aber ich gucke mal was in der Wand ist.

00:01:06: An dir ist schon ein Poet verloren gegangen.

00:01:08: Ich könnte schon wieder fünfzig Cent, glaube ich.

00:01:10: Nein nein nein,

00:01:11: das ist doch ein schönes Beispiel.

00:01:13: Gehen wir mal kurz auf die Vorteile für Mitarbeitergespräche ein.

00:01:16: Wichtig!

00:01:17: Ich habe eine Übersicht übers Team über die Leistung und die Motivation... ...und natürlich gibt es Feedback in die eine Ruhrichtung und Feedback an die andere Richtung zu mir.

00:01:26: Das heißt, da sind beide Richtungen.

00:01:29: Ich kann Raum für persönliche Anliegen, Ziele und Weiterentwicklung, Karriere per Perspektive machen.

00:01:37: Das ist der Vorteil für den Mitarbeiter?

00:01:38: Ja, ich kann sagen was macht er gut.

00:01:41: Was macht du nicht so gut?

00:01:43: Kann auch übers Finanzielle in dem Moment reden.

00:01:46: Ich hatte vor ein paar Tagen ganz spannendes Gespräch mit einem Heizungssanitäter Geschäftsführer aus Köln.

00:01:52: Der verhandelt explizit Gehälte nur im Mitarbeitergespräch das heißt jeder weiß es gibt.

00:01:58: über Geld redet man nicht unterm Jahr sondern immer ... im Januar und Februar.

00:02:03: Aber ist auch okay, wenn es einen fixen Zeitpunkt hat?

00:02:05: Ja genau!

00:02:05: Und im Mitarbeitergespräch.

00:02:07: Man kann auf Münche eingehen... ...Arbeitsweiten verbessern... ...und wichtig... Es ist nicht nur in die eine Richtung, sondern auch immer in die andere Richtung.

00:02:17: Aber... Dennis wie führt man eigentlich so ein Mitarbeitergesprech?

00:02:22: Ha!

00:02:23: Also wir haben einen Fragebogen tatsächlich... ...den wir durchgehen... ...gemeinsam wo eben die verschiedensten... Sachen angesprochen werden.

00:02:31: Fachliche Kompetenz, persönliche Zufriedenheit – all diese Sachen hat sich in den letzten Jahren im Verlag etabliert und mittlerweile halte ich es für ein gutes Instrument.

00:02:41: Am Anfang erschien mir das alles ein bisschen lästig aber ja das ist okay!

00:02:46: Wie macht ihr's?

00:02:47: Wir haben im Endeffekt auch einen Fragebogen und diesen Frageboggen bekommt der Arbeitnehmer oder Unterarbeitgeber genau der gleiche Und die müssen beide den gleichen Fragebogen ausführen.

00:03:03: Warum das Ganze?

00:03:05: Weil ich dieselbst und fremd Wahrnehmung im Endeffekt übereinander legen müsste, wenn die selbst schon fremde Wahrnehnigung ganz weit auseinander ist... ...die Mengen also die beiden Kreise wenn man das sieht nicht übereinanders sind dann haben wir wahrscheinlich ein Problem.

00:03:24: Das geht aber in beide Richtungen.

00:03:25: Wie sehe ich als Chef den Mitarbeiter?

00:03:27: Genau!

00:03:27: Und wie sieht

00:03:27: der Mitarbeiter mich als Chef?

00:03:29: Ja, aber ich muss den Fragebogen ausfüllen oder Projektleiter je nachdem wo mir dem halt viel zusammenarbeitet... Ich muss mich indem ich füll' als Chef- oder als Projektleite den Fragebogen so aus als wäre ich der Mitarbeit.

00:03:44: Also unser Thema heute ... ist Mitarbeitergespräch.

00:03:48: Seht ihr das richtig?

00:03:49: Gut!

00:03:49: Das

00:03:49: war schön punktiert und wir gehen ganz wichtig jetzt erst mal auf das Juari-Fenstein.

00:03:54: Oh,

00:03:54: jetzt kommt wieder was, was man erklären müssen... ...das weiß

00:03:56: doch kein Mensch.

00:03:57: Ja aber wir sind beim Fenster.

00:03:59: Wir haben ja ein Fenster, das haben wir sprossen.

00:04:01: Wir machen so links und wir machen einen Kreuz d.h.

00:04:03: wir haben vier... wie entsichtet es?

00:04:06: Glasfenste die geteilt sind.

00:04:08: Also ich habe mein wegen ein quadratisches oder rechteckiges Fenster.

00:04:12: da ist ein einfaches Fensterkreuz drin und ich habe vier gleich große Felder

00:04:15: Genau.

00:04:17: Und jetzt können wir das einteilen.

00:04:20: Das ist ein

00:04:20: bisschen wie Diagramm, oder?

00:04:21: Ja genau!

00:04:22: Okay.

00:04:23: D.h.,

00:04:23: wir haben in dem einen...in dem links oben zum Beispiel den anderen unbekannt mir bekannt d.h.

00:04:32: einmal unbekannt bekannt.

00:04:33: halt der Mitarbeiter ist unbekannt.

00:04:35: Mir sind die Themen Bekannt.

00:04:36: als Chef unten sind beide unbekannt d. h. der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber wissen nichts drüber d.a.

00:04:44: das bleibt wahrscheinlich auch unentdeckt.

00:04:48: Der Arbeitnehmer ist bekannt, mir ist nicht bekannt oder beide ist bekannt?

00:04:54: Das klingt jetzt erstmal wenn wir es so auf der Tonspur erklären.

00:05:00: Es ist schwer zu verstehen.

00:05:03: Lass mich raten!

00:05:04: Wir packen einen Johari Fenster in die Hausaufgaben.

00:05:06: Genau und das Wichtigste ist... Die drei Bereiche sind eigentlich wirklich okay, sie passen.

00:05:12: D.h.,

00:05:13: darüber muss man nicht sprechen.

00:05:15: Der wichtigste Bereich, wo eigentlich wir drüber sprechen müssen im Mitarbeitergespräch ist der blinde Fleck.

00:05:22: Das kenne ich nur aus der Unternetzhaut im Auge?

00:05:25: Ja und jetzt stelle mal vor du machst deine Augen zu nicht seht dich.

00:05:30: Das heißt das ist der blinde Fleck in dem Moment.

00:05:32: Das heisst als Arbeitnehmer ist das Thema unbekannt und mir ist bekannt.

00:05:38: Und auf den Bereich muss man arbeiten.

00:05:43: Weil was bringt mir das?

00:05:44: ...

00:05:45: wenn ich den Bereich besser mache und da näher zusammenkomme, ... ... das heißt dann kommen meine beide Kreise.

00:05:49: Wenn ich den blinden Fleck arbeite näher ... ... zusammen, dann arbeitet man im Team ... ... und in der Forma besser zusammen... ... und zusätzlich steigert es dann auch daraus die Motivation.

00:05:59: Also wir sind Jäger des blinden Schatzes quasi?

00:06:01: Ja genau!

00:06:02: Dann

00:06:03: das blinden fleck ist okay.

00:06:03: Wie

00:06:04: finde ich denn?

00:06:04: Durch Feedback.

00:06:07: Wie gesagt, ich finde zwei Richtungen echt gut für Feedback-Geschichten.

00:06:12: Einmal den Feedbackbogen,... ... den Fragebogen, was wir hatten und einmal die Retrospektive.

00:06:17: Oh jetzt!

00:06:18: Aber dazu sollten eigentlich mal eine extra Folge machen.

00:06:20: Der

00:06:21: Retrosjektiv klingt auch sehr nach Kunstausstellung?

00:06:23: Ja vielleicht machen wir das nächstes Mal.

00:06:26: Das ist ein sehr spannendes Thema.

00:06:28: aber weiter zum Mitarbeitergespräch... Wenn wir es mit dem Feedbackbogen machen gibt's paar grundregende Regeln.

00:06:37: Egal was man tut beim Mitarbeitergespreche.

00:06:40: Wichtig, man macht es mit allen ... in weder keiner, oder alle.

00:06:47: Ja?

00:06:47: Was wurdest du vor?

00:06:49: Du wirst jetzt als Einziger von zwanzig Leute zum Mitarbeitergespräch verdonnert!

00:06:52: Ja

00:06:52: gut geht nicht.

00:06:54: Also...

00:06:54: Alle!

00:06:56: Die Gespräche sind immer zum gleichen Moment im Jahr,... ... das heißt du hast letztes Jahres vor einem Jahr gehabt und du hast wahrscheinlich morgen

00:07:02: auch?

00:07:03: Vielleicht.

00:07:03: Vielleicht?!

00:07:04: Nee also wir nehmen diese Podcast ja ein bisschen vor der Zeit auf, bevor sie ausgestrahlt werden.

00:07:10: Im Moment habe ich noch keinen Termin.

00:07:12: Wie sieht's bei euch aus seit ihr schon durch?

00:07:15: Wir gehen weiter.

00:07:18: Es sollte ein fester Termin sein, also nicht zwischen Tür und Angel.

00:07:22: Das heißt ... Komm mal schnell rein, wir haben schon Schwätze!

00:07:26: Sondern angekündigt mit Vorlauf... Und es soll objektiver Fragebogen sein.

00:07:32: Nicht was machst du heute schlecht?

00:07:34: Sondern beide Richtungen.

00:07:38: Und jetzt ganz wichtig, nen neutralen Ort.

00:07:40: Was bedeutet für dich nen neutrale Ort denn das?

00:07:43: Im Idealfall gehe ich sogar aus dem Betrieb raus.

00:07:46: Und macht das vielleicht in den Besprechungsraum irgendwo anders.

00:07:51: Wenn ich das nicht habe, sollte ich im Betrieb einen Ort suchen wo ich nicht gestört werde, wo wir in Ruhe sitzen können was aber weder mein Büro ist noch der Arbeitsplatz des Mitarbeiters

00:08:00: und die Leute sollten vielleicht auch nicht reinschauen können.

00:08:04: Es gibt nichts Schlimmeres wenn man Mitarbeitergespräch hat und es theoretisch vielleicht eskaliert und dann plötzlich sagt guck mal da hat sie mit dem gestritten.

00:08:11: und ein anderer Punkt es sollte pünktlich beginnen.

00:08:16: Pünktlich bedeutet, ne muss man nicht nur kurz auf Baustelle, sondern ne.

00:08:19: Fünfzehn Uhr ist fünfzehn uhr und ich bin fünfzehnt uhr fünf.

00:08:24: Wie viel Zeit sollte ich dafür einplanen?

00:08:28: Stunde eineinhalb Stunden pro Mitarbeiter schon.

00:08:32: Aber wichtig es ist die Aufgabe eines Chefs sich um seine Mitarbeiter zu kümmern.

00:08:38: Nicht von der Baustell von A nach B zu rennen.

00:08:42: nochmal als hier der Hinweis auf den Stundenplan, den wir hatten in der Hausaufgaben Strukturiert euren Tag.

00:08:49: Ihr könnt wirklich Timeslots machen, wo ihr mit Arbeitergespräche führen könnt?

00:08:53: Ja also einfach dem tag eine struktur geben Mit quasi wie eine art stundenplan und ab und zu dann wenn ich nämlich ein plane ist da auch mein Mitarbeiter Gespräch mit als fixpunkt trennen Und dann zählt eben auch kein waschbecken muss noch an die Wand geschraubt werden muss um keine keinen Kundenverkaufsgespräch sondern Dann gilt es

00:09:13: genau

00:09:16: So.

00:09:18: Jetzt haben wir schon mal besprochen, wie man den blinden Fleck quasi ein Stück weit... Wie nennt man das dann?

00:09:28: Unblindet.

00:09:29: Ja und sichtbar macht ja!

00:09:33: Wie man den blinden Fleck sichtba macht.

00:09:36: Und wie stelle ich denn diese Themen in dem Mittelpunkt unseres Gesprächs oder eben der künftigen weitere Zusammenarbeit?

00:09:43: Wir haben wieder einen Prozess.

00:09:45: Wichtig ist der Prozess beginnt nicht im Mitarbeitergespräch schon zwei Wochen davor.

00:09:49: Ich lade ihn, am besten über den Outlook-Termin.

00:09:51: Wenn man ein schönes Microsoft, auch drei, sechs, fünf Universum hat... ...lade ich ihn sich gut ein und er bekommt den Feedbackbogen frühzeitig zugeschickt und explizit.

00:10:02: du musst ihn ausgefüllt mitbringen

00:10:05: als

00:10:05: Mitarbeiter oder als Projektleiter wenn du so eine Projektleitung machst.

00:10:08: Ausfüllt.

00:10:11: Beide füllen den aus.

00:10:13: Auch der Chef muss den ausgefüllten haben.

00:10:15: zum Gespräch und nicht kurz vor Knackig.

00:10:16: Ich habe Gedanken darüber machen.

00:10:19: Es ist ja auch wichtig was da passiert

00:10:21: Und dann Geht's im Endeffekt in dem Beginn des Gesprächs pünktlich und ich empfehle es immer erst mal, macht erstmal Smalltalk.

00:10:29: Je größer die Firma ist, desto weniger sieht man vielleicht die Leute.

00:10:33: Je digitaler man unterwegs ist, das weniger sieht mir die persönlich.

00:10:37: Redet erst einmal eine Viertelstunde wie es der Familie wegen des Kindes geht?

00:10:40: Ja also diese Feststellung haben wir auch gemacht.

00:10:42: ja dass Leute die eh im Team eng zusammenarbeiten da ist das Mitarbeitergespräch schon ein bisschen anders als jemanden den ich vielleicht einmal die Woche eine Stunde sehe.

00:10:51: Aber redet doch erst mal drüber mit ihm, wie es so geht.

00:10:53: Und dann legt wirklich ganz transparent die beiden Zettel nebeneinander.

00:10:59: bitte deckt immer Frage zu Frage auf weil sonst fängt der Mitarbeiter alles auf einmal anzulesen und dann arbeitet ihr Schritt für Schritt Frage zur Frage durch.

00:11:10: auch so ein Feedbackbogen haben wir natürlich in der Hausaufgabe und vor so einem Fragebogen und dann formuliert wenn's einen Kritikpunkt kommt vielleicht stimmt er überein.

00:11:20: das sind die beide Kreise sehr übereinander.

00:11:23: Wenn die nicht übereinstimmen, formuliert bitte eure Kritik immer Wahrnehmung dann die Wirkung und dann der Wunsch.

00:11:31: Jetzt wäre es doch ein schöner Moment für einen Beispiel.

00:11:36: Frage eins in dem Fragebogen ist Kommunikation gegenüber den Kunden.

00:11:41: Da läuft die Begrüßung rein Die Beratung und aber auch so Übergabe der Heizung oder des Badets.

00:11:49: Wie siehst du dich da Dennis?

00:11:50: Du musst natürlich jetzt ankreuzen positiver Smiley ... neutraler Smiley oder negativer Smiley.

00:11:56: Also, ist das dann aufs ganze Jahr bezogen?

00:12:02: Ja meistens mache ich das natürlich mit positiven Smiles.

00:12:05: Genau und jetzt machen wir mal beide Varianten durch.

00:12:07: Okay Dennis sehe ich genauso.

00:12:09: Machen weiter mit der extra Frage!

00:12:09: Das war

00:12:10: einfach Variante zwei.

00:12:14: Du lieber Dennis, ich habe da eine andere Beobachtung gemacht.

00:12:17: Du hast beim letzten Kunden nur guten Morgen gesagt... ...und mit dem Kunden nicht das Vorgehen besprochen.

00:12:24: Der Kunde wusste nicht, wie er seinen Tag nun einteilen soll.

00:12:27: Ob er da bleiben soll oder so weiter.

00:12:29: Mein Wunsch wäre es, dass du beim nächsten Mal mit dem Kunden ein kurzes Smalltalk machst und ich mit ihm dann das Vorgehen bespricht.

00:12:38: Beobachtung Wahrnehmung Wunsche.

00:12:43: Wie fühlst Du Dich wenn Du das so bekommst?

00:12:45: Ja das ist natürlich erstmal ganz gut abgeholt.

00:12:48: aber ich sage doch nicht nur muffelig Guten Morgen!

00:12:52: So und jetzt wird's spannend.

00:12:55: Jetzt kann das natürlich eine Diskussion ausatmen.

00:12:58: Es ist ein Gespräch, es ist ja ein Mittagbreiter, Gespräch.

00:13:01: Gespräch ist nicht Monolog.

00:13:03: Monolog bedeutet wer redet?

00:13:05: So Chef!

00:13:07: Wir müssen dann über solche Punkte genau sprechen.

00:13:09: erstmal Beobachtung Wahrnehmungen Wunsch.

00:13:14: Das schonmal Pubbesser formuliert wie als Schwätzer mit der Kunderbesser.

00:13:18: Ja

00:13:18: ich hatte einen schlechten Tag.

00:13:20: Dann ist ne Ausrede und jetzt fängt Gesprächsführung an.

00:13:27: Wichtig.

00:13:28: über dieses Thema Gesprächsführung können wir auch wieder ewig reden, wie man dann weitergeht.

00:13:33: Aber das muss natürlich jeder Chef für sich wissen.

00:13:36: was kann er in dem Moment?

00:13:38: Wie gut ist er?

00:13:40: Was passiert wenn er Gegendruck bekommt?

00:13:42: Ja ich habe so wenig Zeit und plansche mir meine Baustelle zu wenig gibt es schon dazu wenig Zeit dafür.

00:13:46: deswegen bin ich da so schnell.

00:13:48: Da muss man natürlich auch selber Sachen reflektieren können und sagen danke für deinen Feedback und dann geht mal weiter.

00:13:54: Dafür ist das so wichtig, weil das passiert nicht zwischen Tür und Angel.

00:13:58: Der Ort dafür ist das Mitarbeitergespräch.

00:14:00: Genau!

00:14:01: Wenn wir aber dann mit den drei Smilies durch den Fahrebogen durch sind kommen noch offene Fragen.

00:14:07: Was sind eigentlich deine Ziele?

00:14:10: Dann meine Lieblingsfrage hat eine Friseurin ja auch Handwerk formuliert gibt es was dass du verändern würdest wenn du Chef wärst?

00:14:21: Und solche Fragen muss man aber aufpassen, wenn man die stellt.

00:14:24: Da muss ich als Chef auch kritikfähig sein.

00:14:28: Was würde dich als Kunde stören?

00:14:31: Auch so in der Perspektive wechselt.

00:14:32: Ja!

00:14:33: Aber da kommen vielleicht gute Verbesserungsmöglichkeiten

00:14:35: raus.

00:14:37: Wichtig... Man kann sehr kreativ in den ganzen Geschichten werden.

00:14:40: Wir stellen den Fragebogen rein.

00:14:42: Es wird diesmal kein PDF sein Sondern ein Word-Datei, die es selber bearbeiten könnt.

00:14:45: Ein was?

00:14:46: Eine Word Datei.

00:14:47: Eine Word-

00:14:47: Datei, okay.

00:14:50: Reicht bitte diese Sachen raus ... die ihr nicht händeln könnt.

00:14:54: Ja, ja... So jetzt haben wir sehr viel über das Mitarbeitergespräch gesprochen,... ... aber noch kein bisschen Technik erwähnt.

00:15:03: Das ist so ungewöhnlich in unseren Folgen,... ... sonst reden wir auch immer über Technik?

00:15:07: Ja ich habe eine Zeit lang immer Blaut im Fohlen, Blort, AI oder wie man es ausspricht,... ... kann man auf den Tisch legen und das transferiertes Gespräch automatisch mit.

00:15:15: Wir

00:15:15: buchstabieren mal kurz PLAUD.AI.

00:15:21: Ist die Internet sein?

00:15:22: Ja genau.

00:15:23: Kann man auch für Telefonzusammenfassungen, habe sehr positive Einsatzzwecke... ...aber eigentlich brauche ich es nicht wenn ich die beide Fragenbögen habe und ich dann noch die Ergebnisse auf dem Fragebogen kurz drauf schreibe lasse ihr einmal durch den Kopierer durch du kriegst ein Durchzug Ich kriege einen Abzug.

00:15:44: Die werden im Endeffekt abgelegt

00:15:45: Und ganz wichtig vorher unterschrieben.

00:15:47: ja von beiden.

00:15:49: Beide unterschreiben das was sie besprochen

00:15:51: haben Und dann ablegen, scannen vielleicht den passenden Ort noch rein oder halt die Mitarbeiterakte und fertig.

00:15:59: Und im nächsten Jahr bespricht man die Ziele vom letzten Jahr.

00:16:03: Ich brauche keine Zusammenfassung von Gesprächen steht eigentlich schon alles auf der Fragebögen.

00:16:07: Wieder hier ein schlechter analoge Prozess ist ein schlechte digitale Prozess wenn ich im Nachgang das Gespräch mit Stichpunkt mache.

00:16:16: Nein!

00:16:18: Die Stichpunkte sind schon da und das Ergebnis muss dann auf dem Dokument fixiert worden.

00:16:22: Und darum geht es nicht.

00:16:25: wegen Kuchen gab's gestern oder wegen Schweinebraten gestern.

00:16:28: Und die Hausaufgabe, die jetzt an die Folge dran gehangen wird

00:16:34: ist dass

00:16:35: ein Fragebogen der aus dem Handwerk kommt?

00:16:38: Oder ist das einer den ihr quasi für euch nutzt?

00:16:41: Das ist explizit ein Frage-Bogen mit einem Kunden erarbeitet haben bisschen abgewandelt Kommt explizit aus dem Handwerk.

00:16:50: Friseurhandwerk?

00:16:53: Schaut rein, aber bitte immer mit der Brille!

00:16:56: Wenn ihr keine Kritik ertragen könnt streicht bestimmte Sätze oder Fragen raus.

00:17:04: Ja lieber Martin wie schließt du diese Podcast-Folge ab?

00:17:07: Mit einem positiven Smiley, einem neutralen Smiley oder einem negativen Smily?

00:17:10: Ich gebe mir mal wieder einen blinden Fleck.

00:17:14: Okay, danke.

00:17:15: Tschüss.

00:17:18: Das war der Podcast.

00:17:19: das Handwerk macht kurze Prozesse.

00:17:22: Mehr Infos über uns unter www.sbz-online.de

00:17:27: oder www.e-learning-plus.de Oder in unserem WhatsApp Channel, der Link findet ihr direkt in der Beschreibung.

00:17:38: Vielen Dank fürs Zuhören!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.