#19 Lernen (Onboarding): Der erste chaotische Arbeitstag
Shownotes
In dieser Folge sprechen Dennis Jäger und Martin Sommer darüber, warum der erste Arbeitstag eines neuen Mitarbeiters viel wichtiger ist, als viele Chefs denken – und weshalb ein gutes Onboarding darüber entscheidet, ob jemand bleibt, schnell produktiv wird oder innerlich direkt wieder abspringt.
Du erfährst unter anderem:
- Warum ein schlechter erster Arbeitstag enorme Folgekosten verursachen kann
- Weshalb du Onboarding und Einarbeitung sauber voneinander trennen solltest
- Was in ein gutes Onboarding gehört: vom Rundgang über Ansprechpartner bis zu klaren Regeln und digitalen Lerninhalten
- Warum neue Mitarbeiter am ersten Tag sozial eingebunden werden müssen, statt sie einfach direkt „rauszuschicken“
- Wie du mit Videos, Sprachnachrichten und klaren Strukturen dein Onboarding deutlich effizienter machst
- Weshalb Checklisten dafür sorgen, dass Kleidung, Werkzeug, Auto, Schlüssel und Zugänge rechtzeitig vorbereitet sind
- Wie ein strukturiertes digitales Onboarding dazu beitragen kann, dass neue Mitarbeiter deutlich schneller produktiv werden
- Warum schon kleine Dinge wie ein fehlender Schlüssel, fehlende Arbeitskleidung oder unklare Abläufe direkt ein schlechtes Gefühl erzeugen können
Hausaufgabe zur Folge: Im WhatsApp-Kanal bekommst du:
- Eine Onboarding-Checkliste, mit der du die Vorbereitung für neue Mitarbeiter sauber und vollständig organisierst.
- Eine Onboarding-Mappe, die du für deinen Betrieb anpassen und neuen Mitarbeitern direkt zum Start an die Hand geben kannst.
Link zum WhatsApp-Kanal: https://whatsapp.com/channel/0029Vb6bPkLG8l5FwomcC61Q
Mehr Infos: SBZ – Schulungs- und Prozesszentrum: www.sbz-online.de eLearningPlus / digi professionals GmbH: www.e-learning-plus.de
Transkript anzeigen
00:00:01:
00:00:10: Herzlich willkommen zum Podcast
00:00:12: das Handwerk der kurzen Prozesse.
00:00:14: Ich bin Dennis Jäger
00:00:16: und ich Martin Sommer,
00:00:17: wir reden darüber wie Betriebe besser werden!
00:00:21: Und am Ende bekommt ihr immer eine Hausaufgabe.
00:00:25: Ja lieber Dennis weißt du noch wer Schuld ist wenn dein Mitarbeiter nichts kann?
00:00:31: ja ne also eigentlich schon wahrscheinlich der Chef.
00:00:38: Wie war denn eigentlich dein erster Arbeitstag damals bei der SPZ?
00:00:42: Das ist aber jetzt ein gewaltiger Sprung, ich bin gespannt wie du den Dreh wieder hinkriegst zu warum ein Mitarbeiter nichts kann.
00:00:49: Aber ja das ist mein Einstieg ist jetzt fast elf Jahre her.
00:00:56: und ne also chaotisch war er nicht wenn ich so drüber nachdenke aber ich war schon arg überfordert.
00:01:02: tatsächlich mal lernt dutzende Köpfe kennen schädeldutzende Hände sitzt irgendwann von einem Rechner, bekommt zwei drei vier verschiedene Programme und Anwendungen gezeigt.
00:01:11: Und am Ende gehe ich abends raus und mein Kopf ist voll mit Informationen.
00:01:16: Und gleichzeitig doch ziemlich leer weil kaum was davon nach so viel Input hängen geblieben ist.
00:01:21: Ja und deswegen machen wir heute ein Podcast dazu nämlich zum ersten chaotischen Arbeitstag.
00:01:28: Und du weißt, ich bin ein Zahlenmensch.
00:01:30: Mhm.
00:01:31: Dreißig Prozent der neuen Mitarbeiter entscheiden in den ersten Wochen ob sie bleiben.
00:01:38: Und das liegt daran, wie Sie am ersten Tag ankommen?
00:01:41: Genau!
00:01:42: Das heißt wenn du mit einem komischen Bauchgefühl nach Hause gehst, war vielleicht ein schöner Tag aber es krummelt irgendetwas.
00:01:49: dann war schon irgendwas nicht optimal und noch viel hatte gesagt, zwanzig Prozent der Mitarbeiter kündigen in den ersten forty-fünf Tagen, wenn es onboarding schlecht ist.
00:01:58: Oh jetzt haben wir schon wieder so einen englischen Begriff wo wir drüber nachdenken sollten ob's dafür auch eine schöne deutsche Entsprechung gibt bevor wir das machen.
00:02:06: Woher hast du denn die Zahlen?
00:02:08: Es gibt im Endeffekt ganz viele Studien aus Amerika drüben, in Deutschland noch nicht so gut untersucht.
00:02:16: Harvard oder Gallup hat das ganze Thema untersucht und analysiert wie viele Absprungraten oder Bekündigungsraten ich habe, wie Mitarbeiter sich einarbeiten und haben dann natürlich auch daraus gerechnet weil ich sehr viel im Stellenanzeigenmarkt sind halt Mitarbeiter suchen.
00:02:35: War es eigentlich kostet wenn jemand nach fünfundfünfzig Tage wieder kündigt?
00:02:40: Und wenn du sagst das sind so zwanzig Prozent also rund ein Fünftel der Leute die nach anderthalb Monaten wieder die Flügen stecken und sagen dass ist nichts für mich Da ist ja dann wahrscheinlich die Dunkelziffer der Leute, die bleiben aber die direkt schon innerlich gekündigt haben vermutlich auch noch
00:02:54: höher.
00:02:55: Genau!
00:02:55: Aber das haben die ja explizit gar nicht untersucht sondern nur messbare Daten.
00:03:00: Jemanden wo gekündigte hat wurde expliziten gefragt ob das so und so war.
00:03:04: Ja worauf ich hinaus will ist eigentlich selbst wenn das Onboarding schlecht ist und der Mitarbeiter kündigt nicht.
00:03:09: es läuft halt schlecht weit genau.
00:03:11: aber kommen wir auf Zahlen zurück?
00:03:14: Ja gerne.
00:03:15: Weißt du eigentlich, wenn ich jemand bewirb sich ganz normal über meine Webseite oder ich schreibe in der Mail Pi mal Daumen bis sie eingestellt ist wie viel kostet so ein Einstellungsprozess?
00:03:27: So wird es jetzt darauf hinaus ja was ich vorher an Zeit und Geld investiere.
00:03:30: Und dann an den entscheidenden Punkt nämlich den ersten Tagen kümmere ich mich als Chef nicht mehr.
00:03:35: im Fall nur einen Stick und das war alles für die Katz.
00:03:37: Genau
00:03:38: Erzähl mal Was kostet's
00:03:40: Nur bis zu dem Punkt wo er da ist, das heißt er wird nur nicht eingearbeitet.
00:03:45: Es sind eigentlich schon knapp dreitausend Euro an Kosten entstanden in Zeit.
00:03:50: In Werbe oder halt in Webseite, Stellanzeige pflegen.
00:03:53: Schon mal dreitaushausen Euro kosten Pima-Darben.
00:03:56: Gib ihn eine Warbepumpe!
00:03:58: Nur für ohne irgendeinen Vermittlungsbrot.
00:04:02: Gehen wir in Social Recruiting rein?
00:04:04: Oder wollen wir einen Headhunter einstellen?
00:04:06: Dann erhöhen sich plötzlich die Kosten, Wabbebetschee, Agentur.
00:04:10: Wenn man es nicht selber macht.
00:04:11: Kleiner zwischen zehn bis zwanzigtausend Euro.
00:04:14: Der hat noch nicht angefangen.
00:04:15: Ja
00:04:15: und die Jungs sind heuer.
00:04:17: Und jetzt wenn ich eine klassische Einarbeitung mache wie du das klassisch kennt.
00:04:22: Erst Arbeitstag läuft mit, braucht in der Regel so klassische Einweinungen sechs Monate.
00:04:27: Rechnet nur nochmal zwei bis dreitausend euro pro Monat.
00:04:30: Weil er ja noch nicht voll belastbar, voll einsatzfähig ist allein gesteuert laufen kann muss ich ihn begleiten und diese Begleitung kostet mich halt.
00:04:38: Ja, unnatürlich das Gehalt für den Mitarbeiter von dem neuen Hoch.
00:04:41: Das heißt ein pro Monat Glamour zwei bis dreitausend Euro einfach weg über sechs Monate im Schnitt.
00:04:47: Das ist in Summe ganz schön viel.
00:04:48: wenn er dann einfach nach anderthalb Monaten schon wieder geht?
00:04:51: In Worst Case?
00:04:52: jetzt rechnen wir mal, wir haben sechstausend Euro.
00:04:54: Für zwei Monate haben wir mal in der klassischen Einarbeitung investiert.
00:04:58: Zehntausend euro im Endeffekt in die Gewinnung des Mitarbeiters.
00:05:02: So sind Glamours sechzehntausende Euro weg!
00:05:05: Das kann ja nicht nur einmal passieren, das ist ja Wahrscheinlichkeitsrechnung.
00:05:08: Es passiert ja mit zwanzig Prozent alle Mitarbeiter.
00:05:13: Nur dass man weiß woher der Schmerz kommt.
00:05:15: und der entscheidende Punkt ist eigentlich den ersten Arbeitstag.
00:05:20: Wenn der erste Arbeitstag nicht gut ist, nicht abgeholt wird dann explodieren die Kündigungsrat im Nachgang Und natürlich wird es später.
00:05:30: produktiv braucht mehr Betreuung Und es ist so wie der Erstarbeitstag, wenn kein Schlüssel, wenn gar keine Glamotten da sind.
00:05:40: Das geht natürlich auch ins Gefühl rein.
00:05:44: Wenn der Laden chaotisch ist und das Geschäft chaotische, dann arbeiten wir auch chaotischer.
00:05:49: Aber nochmal zurück zum Onboarding.
00:05:52: Erstmal findet uns ein anderer Begriff ein?
00:05:56: Einführung... Aufnahme?
00:05:58: Einarbeitung.
00:05:59: Einlernen,
00:06:00: hieß es früher.
00:06:01: Oh ja stimmt
00:06:02: einlernen.
00:06:03: Wichtig.
00:06:04: ich trenne immer gerne zwischen dem Begriff Einarbeitungen und im Endeffekt den Begriff Onboarding.
00:06:10: Ich mache da explizit zwei Teile daraus.
00:06:13: Für mich ist das onboarding Firmen allgemein Kann man klammer darüber reden was eigentlich da reinkört Und die Einarbeition ist dann rollen spezifisch Das heißt wie jemand im Büro macht etwas anderes Das ist schon die Einarbeitung.
00:06:28: Aber das Onboarding, das ist das Allgemeingültige.
00:06:30: D.h.,
00:06:31: was dich im Büro oder mich in der offenen Montage interessiert.
00:06:35: Du meinst also, dass Onboarding legt das Fundament?
00:06:38: Damit sich die Leute in meinem Unternehmen auskennen und zu Recht finden... ...und die Einarbeitungen schafft, dass sie dann produktiv werden?
00:06:45: Genau!
00:06:47: Und jetzt reden wir einfach mal drüber, was gehört für dich eigentlich so nicht in das onboarding, sondern nicht in die Einarbeiten?
00:06:54: D. h. du startest jetzt nochmal Vor elf Jahren bei der SPZ.
00:06:59: Was würdest du denn eigentlich so alles wissen?
00:07:04: Also, ich glaube man sollte die ganzen Informationen und Dinge, die auf einen einprasseln erstmal deutlich weiter auseinanderziehen.
00:07:16: Das wäre mein erster Wunsch dass man eben das Onboarding vielleicht nicht am ersten Tag versucht alles rein zu pressen sondern vielleicht streckt auf zwei drei Tage Und dann kann ich mich eben auch in Ruhe mit all diesen einzelnen Dingen auseinandersetzen.
00:07:31: Eigentlich, was ich gerade sage ist dein Lieblingsthema.
00:07:33: Ich brauche eine Struktur im Onboarding.
00:07:35: Genau und du hast eigentlich schöne Erfahrungen zur Struktur Du willst dich Schritt für Schritt damit auseinander setzen nicht schnell-schnell Sondern in deinem Tempo.
00:07:44: willst du Dich da durchhangeln?
00:07:45: Ja genau Onboarding.
00:07:47: Ich muss einwerfen mittlerweile ist es anders.
00:07:50: Bei uns das sind zehn, elf Jahre her falls der Verleger zuhört.
00:07:54: wir machen es mittlerweile anders und besser aber damals war's halt.
00:07:57: Aber
00:07:57: jetzt erzähl ich mal was du mit onboarding bei mir im Betrieb?
00:08:00: Ja!
00:08:01: Ich habe mich ja darauf spezialisiert onboardingssysteme so schaffen wenn bei mir eine neue Mitarbeiter-Mitarbeiterin anfängt... Ich fange wirklich wieder bei Null an.
00:08:10: Ich gehe davon aus dass mein Mitarbeiter nichts kann.
00:08:14: wie melde ich mich am Computer an?
00:08:16: Wie verbinde ich ein Headset mit Bluetooth?
00:08:19: Ich melde mich am Computer an.
00:08:21: Wie finde ich der Weg zur Lommplattform, wie erstelle ich wo einen Account, wo ist das WC?
00:08:29: Das ist das zweite Video bei mir im e-Learning dass die Leute nicht die Peinlichkeit oder die Scham haben müssen, mich zum Fragen.
00:08:35: und Mitarbeiter wo ist denn hier die Toilette?
00:08:38: Das gehört für mich ganz nach vorne, dass sie wissen, wo geht aufs Klo?
00:08:42: Da müssen Sie die unangenehme Frage schon mal nicht fragen Wie man Fenster auf und zu macht.
00:08:49: Das hat man am Ende, wenn er letztendlich auch das Fenster wirklich zumacht, alle zu zieht wie man's Outlook einrichtet.
00:08:55: Das sind wahrscheinlich die Software-Tools, die du auch kennst, Outlook?
00:08:57: Ja.
00:08:58: Wie schreibe ich E-Mails?
00:08:59: Wie richtig eine Signatur ein?
00:09:00: Ja!
00:09:01: Wie ist die Ansprache vom Kunden?
00:09:03: So...
00:09:05: Klevere Leute fragen halt nicht mehr, sondern fragen.
00:09:08: also Fragen nicht mehr Kollegen, sondern Fragen Google.
00:09:11: Aber trotzdem, die Themen sind ja alle da
00:09:13: Und dann natürlich geht es weiter, wir buchen Zeiten.
00:09:17: Wie melde ich mich gank?
00:09:18: Wie mache ich Urlaub, wie viel Urlaub steht mir zu.
00:09:21: Das muss alles ins Onboarding rein!
00:09:23: Aber du sprichst ja gerade über all die Themen, die Du in Videos wunderbar abholen kannst.
00:09:28: Kurze Lernvideos oder – Ich verstehe das so – Alles was Du hier jetzt gerade ansprichst hast Du quasi einmal als Video kurz ... Als kurze Sequenz und die Leute können sich das dann anschauen wenn sie es brauchen, wenn Sie's vergessen haben Wenn sie einfach nochmal sich vergewissern oder versicher...wenn sie sich Sicherheit schaffen wollen.
00:09:46: Genau, müsste ich sagen.
00:09:48: Das heißt gucken die dann die ersten paar Stunden oder Tage wenn sie hier sind nur Videos?
00:09:55: Ja aber Menschen bleiben allgemein ehemaligen Job, wenn sie sich sozial eingebunden fühlen.
00:10:04: Jetzt sagt man hey der guckt ja nur Videos, der ist nicht so zahlangebunden.
00:10:09: Erst mal wenn dir jetzt jemand ankommt gibt es erstmal einen Rundgang und erst einmal jeder vorgestellt er im Büro ist.
00:10:17: Dann wird natürlich Erst mal Smalltalk, Begrüßung mit den Mitarbeitern.
00:10:23: Wir reden ein bisschen drüber.
00:10:24: Hey guck mal das ist dein Arbeitsplatz Da ist es da ist es.
00:10:28: Der persönliche Kontakt ist sehr wichtig in dem Moment.
00:10:30: Dann nehme ich mir Zeit!
00:10:32: Dann geht's natürlich weiter dass man mit der neuen Mitarbeiterin oder Mitarbeiter spricht.
00:10:38: Wo geht man zum Essen hin?
00:10:39: Wo kann man essen?
00:10:40: Wer geht heute Mittagessen?
00:10:41: Das heißt dass die soziale Einbindung da ist.
00:10:44: Und dann geht es erst in die Richtung Videos und dann wird explizit gesagt ein paar Arten zur Hand gegeben, wenn du in den Video nicht weiterkommst oder eine Frage zu dem Video hast.
00:10:52: Sprechen mit dieser Person wo neben dir sitzt.
00:10:55: Ja... Und dann habe ich plötzlich soziale Einbindung mit drin.
00:10:59: Aber stelle mal die klassische Handwerksbetrieb vor.
00:11:01: Neue Mitarbeiter kommt?
00:11:03: Kundendiensttechniker?
00:11:05: Was macht man denn in der Regel?
00:11:07: Man schickt ihn direkt raus!
00:11:09: Die Dinge, die du gerade erwähntest, das trifft ja v.a auf Bürokräfte zu.
00:11:13: Wenn eben so ein Kunden ins Techniker kommt, der brennt doch.
00:11:15: Der will doch eigentlich jetzt im Auto sitzen und losfahren?
00:11:18: Ja aber er kriegt halt die soziale Kontakte damit.
00:11:22: Ich hole den ins Büro ich stell den erstmal wieder alle Leute in dem Büro vor.
00:11:27: das heißt er klüpft schon soziale kontakte Dann setze ich ihn an einem Platz wo er auch Kontakt bekommt.
00:11:34: Lass ihm Videos schauen sag ich guck mal das ist dein onboarding.
00:11:37: wenn du fragen hast neben dran sitzt die Bürograf oder die Person wo das onboarding zuständig ist Und du gehst halt wieder mit dem und den zum Essen.
00:11:47: Der Land gleich viel, viel mehr Leute kennen.
00:11:50: Der wird abgeholt... ...und vor allem der Land auch die Bureleute kennen, die ja vielleicht da nur am Telefon kennenlernt.
00:11:55: Dann bekommt er ein besseres Gefühl zum Büro.
00:11:58: Die Schnittstellen werden besser.
00:12:00: Er wird sozial abgeholt.
00:12:02: Danach durch die Videos lernt er Schritt für Schritt alles kennen,... ...und sein Onwarding wird strukturiert.
00:12:07: Das heißt, die soziale Bindung zum Unternehmen ist am ersten oder zweiten Tag groß... steigt die Struktur im Onboarding.
00:12:17: Also bei allem Tätigkeitsdrang, den ein neuer Mitarbeiter wahrscheinlich mitbringt muss ich erst mal kurz auf die Bremse treten und sagen jetzt schauen wir erstmal dass du bei uns ankommst bevor du bei dem Kunden
00:12:28: ankommest?
00:12:28: Genau!
00:12:29: Er muss ja erst einmal die Regeln kennen wie er mit Kunden anspricht.
00:12:32: Sauberkeit das muss ja alles definiert sein.
00:12:36: wenn ich eins zu eines erklären müsste müsst ihr mindestens fünf Tage hinsetzen.
00:12:39: in strukturierten Videobereich kann ich das viel Effizienter und produktiver machen.
00:12:45: Und wenn wir dann schon wieder bei Produktivität sind, wenn ich eine gute Einführung digital unterstützt habe, aber wie der Gallop hat es wieder rausgefunden, sind die Leute zu den Prozent schnell oder produktiv?
00:12:57: Das heißt, wir gehen jetzt von den sechs Monaten davon aus, bin in drei Monate mit dabei so weit, dass er voll einsatzbereit ist und natürlich haben die Kosten des zweiten Mitarbeitungsenthalts drin.
00:13:07: Also die Herren bei Gallop und wie hießs?
00:13:10: Die machen ja sehr interessante Erhebungen tatsächlich.
00:13:13: Ja, leider nur nicht in Deutschland sondern alles im Ami-Land.
00:13:17: Sollten wir vielleicht an anderer Stelle nochmal drüber sprechen?
00:13:20: Ich habe noch so einen Knackpunkt... Das fällt mir immer wieder auf wenn wir draußen beim Handwerk sind und auch mit den Leuten sprechen.
00:13:29: das Thema die Grundausstattung.
00:13:31: Wenn ein neuer Mann kommt dass sofort doch alles da ist hier drei Sätze Klamotten Winter Sommer Zwischendurch Zwischendeuchjacke.
00:13:41: Dass das Werkzeug komplett ist, dass er im Idealfall wenn ein Kundendiensttechniker ist... ...dass man ihn im Auto zeigt was vernünftig bestückt und gerüstet ist.
00:13:50: Das fehlt oft!
00:13:51: Ist das auch oder mit Sicherheit ist es auch das?
00:13:54: Ein Hemmschuh wenn jemand neu ankommt und dann merkt oh bin ich hier vielleicht doch nicht ganz richtig.
00:13:58: Genau.
00:14:00: Wichtig man sollte fürs Onboarding aber auch fürs Offboarding immer eine Checkliste haben Wenn bei mir ein Mitarbeiter anfängt.
00:14:06: Ich weiß genau was in der IT war für Geräte ich alles hier haben möchte.
00:14:10: Ich hake einfach Schritt für Schritt alles ab oder je nachdem wer dafür zuständig ist.
00:14:14: Das Gleiche beim Offboarding, wenn ein Unternehmen verlässt das Werkzeug muss da sein, der an der Laptop muss da sind und das.
00:14:20: Da muss ihn sparen, dann muss er ihn rausnehmen.
00:14:22: Arbeitszeugnis usw.
00:14:24: Also checkliste.
00:14:25: Dazu lass uns mal einen eigenen Podcast
00:14:27: machen?
00:14:27: Ja, da können wir viel darüber reden glaube ich Wenn
00:14:29: der Mitarbeiter geht was dann zu tun ist.
00:14:31: Aber das Wichtige, wenn ich ihn am ersten Tag in Betrieb hole und er wird erst einmal sozial abgeholt im Team mit Begrüßung Rundgang.
00:14:40: Und dann guckt er mal, strukturiert Videos, fragt nach, geht mit ihm am Mittagessen?
00:14:45: Wenn dann der Schlüssel noch nicht da ist vom Auto am ersten Tag, kann ich noch notfallmäßig noch schnell an dem ersten Tag nacharbeiten.
00:14:54: Ich als verantwortlicher Verantwortlicher.
00:14:56: Das heißt, ich habe noch einen Huffertag und spätestens wenn es am nächsten Tag vielleicht auch noch nicht alles darstellt, sage ich das Umbau-Ring schon so immens.
00:15:05: du musst nicht Sicherheits- und Pflichtunterweisung machen.
00:15:08: Das reicht!
00:15:09: Da können wir dann noch im Zweidopubertag enthalten.
00:15:11: Das heißt, wenn ich nicht der perfekte organisierte Betrieb bin, schaffe ich durch ein strukturiertes digitales Onboarding auch noch ein bisschen pro Vorfall ein Fehler passiert.
00:15:20: Der Fehler sollte natürlich nicht passieren.
00:15:24: Okay jetzt habe ich deine Anmerkung vom Eingang etwas besser verstanden.
00:15:29: denn wer ist Schuld?
00:15:30: Wenn der Mitarbeiter nicht gut arbeitet?
00:15:32: Ich als Chef weil ich eine schlechtes onboarding gemacht habe.
00:15:36: Jetzt verstehe ich deine Einführung vom Anfang auch besser.
00:15:40: Also wer ist schuld, wenn Mitarbeiter schlechte Arbeiten oder Fehler machen?
00:15:44: Der Chef!
00:15:45: Und in dem Fall ist der Chef halt schuld daran, wenn er das on-boarding also die Einarbeitung und das Anlernen oder einlernen, dass nicht gut hinbekommt, ist er schuld wenn der Mitarbeiter nichts die volle Leistungen abrufen kann.
00:15:58: Ja dann wird der Mitarbeiter macht Fehler, wird unsicher und es ist Stress.
00:16:04: und was im Nachgängern alles folgt kann glaube jeder Personalverantwortliche sich selbst zusammen attieren, was dann passiert.
00:16:12: Es gibt nur Probleme und es steht und fällt mit den ersten Tagen.
00:16:17: Jetzt habe ich die ganzen Themen, die du eben angeschnitten hast hier mir alle notiert.
00:16:22: aber das geht sicher besser als mit Stiftung Papier und den Leuten jetzt eine Begrüßungsmappe auszuhändigen.
00:16:27: Ich bin mir fast sicher du hast eine Idee wie man deutlich einfacher das Onboarding gestalten kann.
00:16:35: Keep it simple.
00:16:35: Macht Videos oder macht einfach Sprachnachrichten, MP-Drehtarteien wo sie gehört wird.
00:16:40: Heutzutage kann man das MP-drehtatein mit KI-Tools auch gleich einen PowerPoint machen und dann die Audio drüber laufen lassen, da kann man auch schnell ein Video generieren.
00:16:49: Geht, können wir mal extra Podcast dazu machen.
00:16:51: Das sagen wir jetzt so beiläufig aber das sollten wir dann extra nochmal rausnehmen.
00:16:56: Aber wichtig ist es nur das Tunen, dass zu beschreiben wie's abläuft.
00:17:02: Du weißt ja, ich komme aus dem Business.
00:17:03: Wir haben da technische Unterstützungstools.
00:17:05: Es gibt bei uns zwei Möglichkeiten eine klassische Lohnplattform oder ein WissensKI wo beides eigentlich unterstützt und beides auch kann je nach Unternehmensgröße und was wir da in den passenden Lösungen.
00:17:17: Man kann aber auch die Dateien wo man bis jetzt hatten einfach nur auf einem OneDrive oder um ablegen.
00:17:22: dann guckt der Schritt für Schritt das ganze durch geht auch ist halt nicht so gut so gut.
00:17:28: optimal
00:17:29: also dass es die Handhabung und wie man so Videos überhaupt erstellt.
00:17:33: Das haben wir ja vor einigen Wochen schon mal besprochen, also an alle die bisher hinzugehört haben einfach in der Podcast-Reihenfolge mal ein bisschen zurückgehen über das Thema Videos.
00:17:42: auch fürs Onboarding aber eben eigentlich für den gesamten Betriebsablauf für Prozesse an jeder Stelle im Unternehmen haben wir mal eine eigene Folge zugemacht.
00:17:51: Genau Gehen wir nochmal komplett noch einmal auf die Zahlen ein weil ich glaube die Zahlen die muss man verstehen warum dieses Thema so wichtig ist.
00:17:59: ... zwanzig Prozent der Mitarbeiter kündigen in den ersten ... ... forty-fünf Tagen, wenn es unbaudingdorf ist.
00:18:05: Ich habe fuchtsig prozent höhere Produktivität...
00:18:09: Von Anfang an?
00:18:11: Wenn ich das sauber digital und alles sauber erkläre.
00:18:15: Achttausend Euro kostet sich jemand in die Regel mit Social Recruiting oder was jemanden zum finden einzustellen.
00:18:21: Und zwölftausend Euro eine klassische Einarbeitung.
00:18:25: Und das alles hat formuliert kann man mit paar Videos und Sprachnachrichten erheben.
00:18:29: Wobei die beiden Zahlen, ja.
00:18:30: Die erste ist klar da... ...die achttausend Euro, da bezahl ich Rechnungen für Anzeigen, für Rekrutik und sonst was.
00:18:37: Das zweite ist halt der Gegenwert den ich eben investieren muss um den Mitarbeiter auch bei den einfachsten Themen an die Hand zu nehmen und so zeigen wie man Betrieb funktioniert war sich dann über Videos, über kurze Sequenzen oder Sprachnachrichten hätte ich fast gesagt über Sprachtdateien eben viel einfacher adressieren kann.
00:18:56: und ich habe es dann einmal gemacht, jeder neue Mitarbeiter kann das tun.
00:19:00: Und diese zwölftausend Euro Gegenwert die ich dann ungefähr hätte für eine Einarbeitung, die fallen dann weg weil ich kann meine Zeit besser investieren als in den Mitarbeitern.
00:19:08: oder
00:19:08: man beauftragt mich oder euch halt zu helfen und man bekommt sogar noch Zuschüsse von der vom Bund oder vom Land dazu mit relativ wenig Aufwand.
00:19:18: Man denkt zum Onboarding zu machen ist wahnsinnig viel Aufwand.
00:19:22: In sechs Stunden einmalig Aufwand zu investieren, kommt man relativ weit.
00:19:27: Und diese sechs Stunden malig aufzuwenden noch eine Betreuung dazuzunehmen kostet weniger wie der Betrag wo da steht.
00:19:35: Ja
00:19:36: und über Zuschüsse und sowas reden wir ja später nochmal im Monat.
00:19:40: das ist jetzt nicht ganz unser Thema.
00:19:43: also dann fassen wir doch nochmal zusammen Wie sollte denn ein strukturierter erster Arbeitstag aussehen?
00:19:49: Und wenn ich dann irgendwann mal eine Zeitmaschine erfunden habe, hier so ein Delorean der zurück in die Zukunft fährt.
00:19:55: Dann gucke ich mal ob man das bei mir nicht hätte vor zehn und ein halb elf Jahren auch anders gestalten
00:19:59: können.
00:20:00: Also erste Schritt war die Checkliste was wir hatten dass man wirklich Schritt für Schritt die Vorbereitung gut macht, dass wenn da ankommt, dass alles da ist.
00:20:09: Wenn die Digitaldie bis Onboarding abläuft hab' ich immer noch bisschen Puffer-Tag.
00:20:14: Dann wichtig die Begrüßung net.
00:20:16: Chef muss Hallo sagen ... jeden Vorstellen einfach in meinem Team rumlaufen, man wird sie nicht alle Namen merken können.
00:20:23: Dann eine klare Struktur.
00:20:25: so läuft dein erster Tag ab.
00:20:28: und dann ihm auch eine kleine einfache Aufgabe geben.
00:20:33: Schreibe mit wenn du den Onboarding machst, lege meinen Kunden in der Branche Software an... ...und dann noch wichtig einen Ansprechpartner festlegen.
00:20:41: Wenn ihr eine Frage hattest oder diese Person fragen?
00:20:44: Und sagen Leute die Frage kostet nichts!
00:20:48: Falls es eine Frage ist, die noch nicht vom System abgedeckt wird von meinen Videos oder sonstigen Sachen?
00:20:54: Da können wir mal... da machen wir noch einen extra Podcast.
00:20:57: Rückfragen.
00:20:59: Aber wichtig!
00:21:00: Wir geben ja mal Hausaufgaben mit und geben eigentlich heute wieder sehr zwei wertvolle Hausaufgauben raus.
00:21:05: Eine hatte ich schon einmal gegeben, das ist die Onboarding-Liste.
00:21:09: Die ist die Basis.
00:21:11: Wir haben noch ein Erweiterte aber erst mal wenn man diese schonmal hat kommt man schon relativ weit.
00:21:16: Und eine onboarding Wappe.
00:21:17: Aha, ein Mappe.
00:21:19: Drückt man aus, muss mal ein bisschen anpassen und dann gebe ich den Mitarbeiter wenn er hinkommt legt es auf dem Platz und riecht das durch die schätzt auf unser e-Learning auch ausgerichtet.
00:21:30: da wird komplett alles erklärt wie er sich einloggt wir ins WLAN kommt wie sein Gerät bedient Wer der Ansprechpartner ist.
00:21:37: dort steht alles drin.
00:21:38: Und diese beide wertvollen Geschichten gebe ich heute Ja?
00:21:42: Ich bin aber irritiert Jetzt sehen wir so viele Überprozesse und diese auch digital abzubilden.
00:21:48: Warum drucken wir denn jetzt wieder eine Mappe aus?
00:21:50: Well, das ist ganz einfach.
00:21:52: Wir haben hier ein Schnittstellenproblem.
00:21:54: Aha!
00:21:55: Er kommt analog in den Betrieb.
00:21:57: Ja.
00:21:57: Und bevor er ins Digitale kommen gehen kann muss analog abgeholt werden.
00:22:02: Mhm.
00:22:03: Weil ich kann ihn ja nicht im Video auf dem Tisch legen.
00:22:06: Achso!
00:22:07: Okay, verstehe.
00:22:08: Und manchmal ist was Händisches in der Papierformiges Hand immer noch schön etwas mitnehmen kann.
00:22:14: Ich würde vielleicht nochmal ein Begrüßungsschreiben draufpacken, vielleicht sogar ein bisschen handschriftlich.
00:22:20: Das hat auch einen anderen Wert.
00:22:21: dann und wenn das dann oben auf dem Stapel der Bekleidung liegt oder neben dem neuen Werkzeugkoffer oder was auch immer macht direkt was her.
00:22:30: Strukturierte Prozesse im Bereich Einarbeitung.
00:22:33: Liebe Dennis!
00:22:35: Hat Spaß gemacht?
00:22:36: Ja, lieber Martin.
00:22:37: Wir machen weiter kurze Prozesse.
00:22:39: Tschüss!
00:22:41: Das war der Podcast.
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