#20 Lernen (Pflichtunterweisung): Die 5 Säulen des Lernens

Shownotes

In dieser Folge sprechen Dennis Jäger und Martin Sommer darüber, wie du das Lernen in deinem Betrieb sauber strukturierst – und warum es dafür fünf klare Säulen braucht: Onboarding, Einarbeitung, Pflichtunterweisungen, Wissensmanagement und Fehlermanagement.

Du erfährst unter anderem:

  • Warum ein guter Lernprozess im Betrieb nicht aus einem einzigen Baustein besteht, sondern aus fünf klaren Säulen
  • Weshalb du Onboarding und Einarbeitung sauber voneinander trennen solltest
  • Was in die rollenbezogene Einarbeitung gehört – vom Fachwissen bis zur Branchensoftware
  • Warum Pflichtunterweisungen wie Datenschutz, Cybercrime, Ergonomie, K.I.-Richtlinien und Sicherheit kein Nebenthema sind
  • Weshalb neue Mitarbeiter Pflichtunterweisungen direkt beim Start erhalten müssen und warum „Preboarding“ in der Freizeit problematisch sein kann
  • Wie du mit einem Lernmanagementsystem den Überblick über Schulungen, Nachweise und Fristen behältst
  • Was mit Wissensmanagement gemeint ist – also Wissen im Betrieb so zu sichern, dass Fragen schnell beantwortet werden können
  • Warum Fehlermanagement und Retrospektiven wichtig sind, damit gemachte Fehler künftig nicht immer wieder passieren
  • Wie du mit Videos, Sprachnachrichten und digitalen Lerninhalten alle fünf Säulen deutlich effizienter abbilden kannst

Hausaufgabe zur Folge: Im WhatsApp-Kanal bekommst du:

  1. Eine Übersichtsgrafik zu den 5 Säulen des Lernens, damit du das System für deinen Betrieb sauber einordnen kannst.
  2. Eine Excel-Liste mit den Inhalten einer standardmäßigen Sicherheitsunterweisung, damit du prüfen kannst, welche Themen bei dir bereits abgedeckt sind – und welche noch fehlen.

Link zum WhatsApp-Kanal: https://whatsapp.com/channel/0029Vb6bPkLG8l5FwomcC61Q

Mehr Infos: SBZ – Schulungs- und Prozesszentrum: www.sbz-online.de eLearningPlus / digi professionals GmbH: www.e-learning-plus.de

Transkript anzeigen

Herzlich willkommen zum Podcast Das Handwerk macht kurze Prozesse. Ich bin Dennis Jäger.

Und ich Martin Sommer.

Wir reden darüber, wie Betriebe besser werden.

Und am Ende bekommt ihr immer eine Hausaufgabe. Ja lieber Dennis, wann hattest du denn eigentlich deine letzte Datenschutzschulung?

Oh lieber Martin. Normalerweise, wenn du mich so Sachen fragst, die meinen Arbeitgeber betreffen, hab ich ja immer eine semipositive Antwort für dich. Diesmal kann ich voller Freude sagen, letztes Jahr. Ja, es ist nicht schlecht. Ja, und tatsächlich, das war allerdings auch ein Onlinekurs und der war selbstbestimmt. Also, ich konnte mir aussuchen, wann ich welche Datenschutzthemenfelder bearbeite und am Ende gab es sogar eine Prüfung. O. Ja, ja, also ich hab mir ein Vortrag angeschaut und anschließend musste ich ein paar Prüfungsfragen beantworten. Das war so ein bisschen eigentlich wie dein Konzept, wenn es um.

Kurze Videosequenzen geht.

Ja, schön, dass auf die verpflichtende Schulung eingehalten wurde. Willst du eigentlich wissen, welche ich, welche Pflichtschulen ich dieses Jahr alles schon machen musste?

Also, Wenn ich mir überlege, dass du in diesem Tätigkeitsfeld Digitalisierung ja deutlich tiefer drin steckst wie wir, ich würd sagen, eine Menge.

Ja, und im Januar steht bei uns im Betrieb immer die Schulungszeit an. Ich musste im Januar die Datenschutzschulung machen, Die Cybercrime Schulung, die Ergonomie am Arbeitsplatz Schulung und die K. I. Richtlinien Schulung.

Ach, wie viel Zeit braucht das ungefähr?

Aber Da saß jetzt schon 23 Stunden lang dran.

Ja, und das sind dann auch alles online basierte Sachen oder kommt da auch jemand noch ins Haus?

Nee, ist alles online basierend und das wird auch Gott sei Dank so anerkannt, weil sonst könnt ich das gar nicht umsetzen. Weil wenn jetzt ein neuer Mitarbeiter im Juni anfängt, dann müsste die da ja jemand extra kommen lassen. Weil ich bin verpflichtet, wenn ein neuer Mitarbeiter kommt, den direkt auf dieses Themengebiet zu schulen.

Mhm, das ist ja noch mal 'n ganz anderes Onboarding wie das, was wir in der letzten Folge besprochen haben.

Ja und nein, das sind die wiederholende Pflichtunterweisungen, also Pflichtschulungen und deswegen wollen wir heut über die 5 Säulen des Lernens reden, weil wir reden viel über Lernen, Onboarding, Pflichtunterweisung, Einarbeitung, Einlernen und dass man da bisschen Licht ins Dunkle, Zu bringen, hab ich da 5 Säulen draus gemacht, dass man sich vorstellen kann, in welcher Säule man gerade unterwegs ist.

Ja, also lernen steht quasi auf 5 Standbeinen. Mhm, ja, und die gucken wir uns jetzt an, dass wir die hinterher effizienter oder besser nutzen können. Genau, O. K., macht auch da kurze Prozesse. Ja, aber du schuldest uns was im Phrasenschwein. Warum? Du hast gesagt, Licht ins Dunkel bringen. Ich finde, da solltest du jetzt was reinwerfen.

Danke. Ja, ich werd arm.

Ah, kommen wir wieder zurück zu meinem Lieblingsthema. Also, 5 Säulen, fangen wir an. Gehen wir in die erste Säule, Onboarding. Mhm, kennst du es noch?

Ich kann mich dunkel erinnern, da war was. Ja, ich habe von meinem Onboarding damals bei der S. B. Z. Erzählt und du hast mir dann erklärt, wie es deutlich besser gehen könnte.

Genau, der erste chaotische Arbeitstag. Wichtig, wir haben drüber die ganzen Studien gesprochen, Hohe Kündigungsraten, schlechtere Produktivität, Fehler werden gemacht, Unzufriedenheit, Unsicherheit, wenn der erste Tag nicht optimal läuft.

Darüber Müssen wir ja jetzt nicht noch mal sprechen, ja, und verweisen einfach auf die Folge von letzter Woche, aber dann bleiben immer noch 4 Säulen übrig.

Genau, gehen wir jetzt in die zweite Seite direkt rein, die sind nenn ich eigentlich Ausbildung oder Einarbeitung. Ich habe letztes Mal schon gesagt, ich trenne zwischen Einarbeitung und Onboarding. Onboarding: Erster Arbeitstag, Säule 1, Ausbildung einarbeiten, Säule 2.

Onboarding, noch mal zu wiederholen, sind so allgemeine Sachen.

Wie buche ich Zeiten, das Gebäude, wo ist das Klo,

Wie funktioniert die Kaffeemaschine?

Ja genau, hatten wir schon öfters und die Ausbildung oder die Einarbeitung ist rollenbezogen. Im Büro, Wie nutze ich die Branchensoftware? Wie lege ich neuen Kunden an? Wie benutze ich Excel? Wie benutze ich Word? Bei Azubis, was ist 'n Schraubendreher? Welches Werkzeug gibt es? Wie handfe ich richtig ein? Was ist 'ne Ausschaltung? Was für Bleche gibt es? Wie mach ich Brot? Wie mach ich was auch immer?

Das ist das Fachwissen.

Ja, Bei Monteure sind es Anlagenschemas und Material man nutzt. Bei Verkäufer sind es Skripte, wie benutze ich mein CRM, Marketing, wie poste ich was, wo und warum und wieso. Oder wenn ich Badplaner bin, wie benutze ich 'n 3D Programm.

Das heißt, in dieser in diesem Bereich gehe ich auf das fachspezifische Wissen ein, was die Leute haben müssen, auf ihre Rolle quasi.

Ja, und das ist meist aufwendiger als das einfache Onboarding, weil das halt noch oft tiefer reingeht. Zum Beispiel im Kundendienst ist zur Erstellung von, wenn Kundendiensttechnikern im S. H. K. Bereich bin, schon enorm, weil ich relativ viel Wissen plötzlich brauch. Einarbeitung drauf. Das heißt plötzlich, ich hab nicht nur Standardeinbauten, wenn ich nur einmal auf einen Hersteller fokussiert bin, sondern ich hab plötzlich 10 verschiedene Hersteller mit x 1000 Geräte, über die 100 letzten Jahre verbaut worden sind und dann geht die Komplexität hoch.

Dort muss man natürlich 'ne Lösung finden.

Also, von den 2 Personen, die hier im Raum sind, kenne ich eine, die dafür bestimmten Lösungsvorschlag hat.

Ja, aber das reden wir noch nicht heute, da da halte ich dich mal wieder hin, lieber für so komplexe Themen, wo das gute Einarbeitung mit den Ausbildung macht. Aber für die meisten Sachen gibt es fertige, gibt es halt schon fertige Module für S.A.K., Elektro, Spengler, Kälte, Fliese, Wirtschaftskunde, Branchensoftware-Sachen, Teams, Verkauf und Beratung, 3D-Planung, Bad. Gibt es eigentlich immer fertige Inhalte irgendwo. Wärmepumpenschulung nach angelehnt an die VDI 4645 für Leute, die neu ins Büro ins Büro wechseln und die Planung haben wir schon fertig.

Es gibt schon manche Hersteller, Hodgkin Roth hier zum Erwähnen, wo komplette Ausbildungsmodule komplett online haben. Das heißt, wenn ich morgen jemand an die Software setze, kann ich ihn direkt mitschulen lassen.

Das ist die Zukunft. Das heißt, wenn jemand die Rolle wechselt oder in die Rolle neu einsteigt oder die Branchensoftware wechselt, er hat davor, Software 1 gehabt, jetzt hat er Software 2 im anderen Unternehmen, einfach schnell auch die Software auszubilden beziehungsweise einzuarbeiten.

Und auch hier gilt wieder der Kern, das Fundament sind kurze Videosequenzen, die einem erklären, wie etwas unter welchen Bedingungen funktioniert. Genau, das klingt immer so einfach. Es ist auch einfach, man muss es halt nur tun oder nutzen. Ja, genau, es ist nutzt, nutzt so. Und so wird halt Onboarding und auch Ausbildung viel schneller, einfacher und effizienter erledigt. Genau, mit höchstwahrscheinlich einer höheren Qualität hinterher, weil die Leute sich damit intensiver auseinandersetzen.

Wir hatten schon einen Betrieb, wo 'ne Mitarbeiterin sich mit unseren Einarbeitungsvideos für die Branchensoftware sich eingearbeitet hat. Die wusste dann am Ende mehr als die bestehende Mitarbeiter. Weil die bestehenden Mitarbeiter können ja schon alles.

Jeder kann alles, wenn er mal 'n paar Jahre lang im Betrieb arbeitet. Man kann aber auch alles 'n paar Jahre lang ständig falsch machen, wenn es einem keiner sagt.

Ja, wollen wir nicht weiter erwähnen oder genauer drauf eingehen. Wollen wir, wir haben ja noch paar Säulen vor uns, wollen wir mal auf die dritte Säule eingehen, meine Lieblingssäule, nämlich die Pflichtunterweisungen.

Bin doch jetzt immer wieder am Anfang.

Ja, wir, wir starten am Anfang, wir kommen wieder zurück, wir kommen auch wieder, vielleicht später noch mal drauf zu. Wichtig, draußen gibt es ganz spezielle Meinungen. Ich, ich erzähl jetzt mal 'n paar Sachen, was mir zugetragen wurde zum Thema Pflicht und Datenschutz. Es reicht, wenn 80% meiner Mitarbeiter geschult, geschult sind im Betrieb. Aha, Nein, sagen die Leute draußen, es sagen, es sagen die draußen, nein, es muss jeder geschult sein. Wenn denen 20% was passieren würde, dann wär die B.

G. Nicht so amused.

Nee, ich also und wenn man es mal ganz nüchtern betrachtet, ich habe als Unternehmer, als Chef auch 'ne Fürsorgepflicht, ja und der muss ich nachkommen, das ist kein kein vielleicht oder kein Kann, das ist ein Muss.

Genau Und wichtig auch neue Mitarbeiter müssen geschult werden, ich muss nachweisen, dass die direkt, In diesem Intervall geschult werden. Das heißt, ihr müsst jetzt für den einen Mitarbeiter jemand Externes kommen lassen und schulen lassen.

Also, Wenn jemand neu anfängt, ja, im Juni hat er erstmal eine Menge zu lernen, wenn deine Datenschutzschulung schon im Januar war, wie holt man das dann nach? Auch wieder mit kurze Videos, auch wieder digital mit Kontrolle. Könnte ich ihm diese Videos vielleicht auch schon vor seinem ersten Arbeitstag schicken, weil ich geh mal davon aus, der hat ja Interesse, sich bei mir zu profilieren, Und einen guten Eindruck zu hinterlassen. Kann man tun,

Empfehl ich aber nicht. Rein rechtlich gesehen ist es so, ab dem Moment, wenn ihr was für den Betrieb macht, startet der Arbeitsvertrag. Das heißt, das steht so im Gesetz und das andere, man muss immer wissen, ist es OK, dass man Mitarbeiter in der Freizeit für sich arbeiten lässt vorm ersten Arbeitstag. Ich sag lieber, die sollen arbeiten in meiner in der Arbeitszeit, da sollen sie perfekt performen, umsetzen. Was die in der Freizeit dann machen, ist mir egal. Freizeit ist Freizeit, Arbeit ist Arbeit.

Und wenn wir das dann, viele verkaufen das als Preboarding vor dem ersten Arbeitstag, empfehle ich nicht, rechtlich gesehen fatal und motivationstechnisch gesehen, kommen wir gleich in die Richtung, ja, der nutzt mich ja nur aus.

Also an dieser Stelle hauen wir 'n Pflock ein und ziehen 'ne Grenze und sagen mal ganz klar, wir müssen trennen zwischen Arbeitszeit, Und Freizeit der Mitarbeiter. Auch das hatten wir schon in einer Podcastfolge etwas früher, wie es um Kommunikation ging und um Messenger, Social Media, Dinge wie WhatsApp. Ja, wann nutze ich die privat, wann nutze ich die dienstlich und wie kriege ich das vernünftig getrennt? Genau, dir ist es nicht aufgefallen, mir schon. Ich hab jetzt auch gerade ein bisschen Phrasen benutzt und deswegen freiwillig, ich hab hier meinen Stapel 2€ Münzen, geht einer ins Sparschwein.

Ja, wunderbar. So, aber zurück, was ist denn noch wichtig beim Thema? Schulung.

Unter 18 Jahren müssen Leute in den Sicherheitsbereich zweimal pro Jahr geschult werden.

Oh, das betrifft ja so gut wie jeden Azubi. Wer schult denn seine Azubis zweimal im Jahr?

Wollen wir weiter sprechen? Wir gehen nicht genau darauf ein. Ja, wichtig, Sicherheitsunterweisungen müssen zur Gefahrenbeurteilung passen. Mhm, ganz großer Denkfehler ist, dass es 'ne Sicherheitsunterweisung von der Stange gibt. Cuttermessung Co, ja, standardmäßig, Leitung, Aber wenn ich 'ne gefährliche Maschine habe, dann muss ich auf die gefährliche Maschine schulen. 60% aller Arbeitsunfälle passieren mit dem Cuttermesser, also muss man sich auf dem Cuttermesser schulen.

Klingt jetzt aber schon 'n bisschen, also.

Brauch ich doch nicht. Man braucht so lange nicht, bis was passiert. Wollen wir mal auf einen Teilnehmer aus 'ner Weiterbildungsmaßnahme sprechen? Grüße gehen an Robin raus.

Robin hat bei uns die Weiterbildungsmaßnahme über Arbeitsamt gefordert, gemacht, 6 Monate, hat am Anfang, mussten wir 'ne Sicherheitsunterweisung machen, hatte einen Arbeitsunfall, ist mit dem Cuttermesser abgerutscht. Was hat die B.G. Als Erstes gefragt? Hat er 'ne Unterweisung gehabt und dann konnten wir sofort nachweisen, nachweisen, 3 Wochen war sie noch gültig. Die B.G. Hat, OK, zahlen wir, ohne Diskussion, wär die der Nachweis nicht da gewesen, dann wär es spannend geworden.

Heißt aber dann, kurzer Einschub von mir, ich sollte mir für meine Mitarbeiter, ja, im Kalender regelmäßig vermerken, ja, hier läuft der Nachweis aus, ne, und damit eben mein, sagen wir mal, Vorsicht, sagen wir mal, mein Schutz, ja, und ich muss eben nachsteuern.

Genau, Mhm, ich nehm immer den Januar als Unterweisungsmonat und jeder neue Mitarbeiter muss die unter dem Jahr auch machen. Auch wenn er im Dezember anfängt, dann macht halt im Dezember die Pflichtunterweisungen, Und im Januar, Hauptsache ich hab einen Prozess, der immer funktioniert und für mich kontrollierbar ist. Kontrolle über Struktur 2€ Na gut, oh,

Das wird eine teure Runde hier. So, also das heißt, oder ich verstehe das so, um die Übersicht zu behalten, auch in diesem Thema, sollte ich mir irgendein Managementsystem zurechtgeben.

Genau, ein Lernmanagementsystem, ich bin der Meinung, anders kann man es heutzutage nicht mehr steuern, auch für Kleinbetriebe mit 56 Mitarbeiter. Das muss standardisiert und digitalisiert werden. Anders geht es heutzutage nicht mehr. Wir müssen mal wirklich mal darüber sprechen, wie groß eigentlich Schulungsbedarf bei den Mitarbeitern ist. Mein Zweiradmeister sitzt am Computer und in der Werkstatt unterrichtet am Fahrrad.

E-Bike, nicht E-Bike. Sicherheitsunterweisung, Brandschutzunterweisung wegen Akkus, dann im Endeffekt die Datenschutz, weil er mit Teilnehmern arbeitet, Cybercrime auch, weil er mit Computer arbeitet, Dann braucht er nur 'ne K.I. Richtlinienschulung, weil er Chat G.B.T. Nimmt. Dann braucht er noch Sicherheit, haben wir schon gehabt, Ergonomie, weil er am auf dem Arbeitsplatz sitzt. Dann geht es weiter mit P.U.

Schaum braucht er Gott sei Dank nicht, Leben retten haben wir mit mit drin. Dann haben wir noch 'ne Elektroschulung Hinweise mit drin, weil er ja am E. Bikes dran arbeitet, P.S.A. Dann geht es noch weiter Richtung.

Ach, noch mal 2, wenn wir ab und zu draußen sind und er länger als 15 Minuten in der prallen Sonne manchmal ist, braucht er noch eine Sonnenschutzschulung, vor allem Leute, die am Dach arbeiten wegen Hautkrebs.

Ja, Also mir raucht jetzt gerade der Kopf und ehrlich, ich bin bei der Hälfte schon ausgestiegen mit dem Gedanken, wann soll ich das denn alles noch machen?

Ja, einfach strukturiert im Januar, sonst hab ich als Chef keinen Überblick mehr. Die Schulung gibt es alle fertig. Neu dazukommen ist jetzt Asbest. Da muss man nur gucken, wie die rechtliche Regelung ist, weil die noch gar nicht so safe als sauber formuliert ist. Aber wir haben Gott sei Dank fast alle Schulungen schon fertig und wichtig, man kann es immer noch ergänzen auf eigene Gefahrenbeurteilungen. Aber man sieht halt, wie immens der Themenbereich ist und es hat jede Pflichtunterweisung hat immer eine Ursache.

Wenn wir jetzt arbeiten in der Sonne sprechen, ja, Hautkrebs, die Leute sind auch auf dem Dach zu wenig getrunken, Cremen sich nicht richtig ein, vor allem bei Dachberufen, P. V. Und so weiter, da muss man drauf schulen, weil die Anzahl von Hautkrebspatienten gestiegen ist. Das war die Ursache, was macht dann der Gesetzgeber für die Ursache, macht er Prävention, Prävention, dann machen wir es halt in Pflichtunterweisung.

Genau, so nur wissen, woher es kommt, man macht es ja nicht aus Spaß.

Ja, ja, so jetzt fassen wir doch mal die 3 Säulen zusammen und dann kommen wir zu den letzten 2, aber ich glaub, wir sollten hier schon mal kurz noch mal, Zurückschauen. Also, was war die erste Säule?

Onboarding, chaotische Arbeitstag Nummer 1, zweite, zweite war Einarbeitung, halt auf Rollenspezifisch, 3 sind die Pflichtunterweisungen und jetzt kommt die 4, das nenn ich auch Wissenssichern oder Wissensmanagement. Zu diesem Thema machen wir eine komplette extra Folge, da geht es auch viel mit K. I. In die Richtung, da war ich jetzt auch zu dem Thema beim Z. B. H.

Referent, Aber werd noch mal bisschen, Ganz kurz konkret, was meinst du mit Wissensmanagement?

Wissensmanagement, immer wenn jemand 'ne Frage hat, ja, soll sie schnell beantwortet werden und nicht von mir als Chef, sondern einfach ich frag jemand und antwortet. Und wenn die Frage nicht beantwortet werden kann, muss die jemand mir beantworten und einmal und nie wieder. Und das schaff ich mit ganz einfachen K.I. Tools und auf einfachen Kanälen, damit man, wenn 'n Mitarbeiter 'ne Frage hat, sofort 'ne Antwort bekommt und das nicht auf Wissen aus dem Netz, weil 'n Netz, vor allem im Handwerk, Beruf, Steht viel Mist, sondern auf diesen Inhalten, wo ich in diese Plattform einpfleg.

Das ist für mich Wissenssicher und Wissensmanagement. Wenn ich jemanden älteren Mitarbeiter hatte, das Unternehmen verlässt und speziell spezielles Wissen hat für Anlagen, dann kann ich wie so ein Interviewmodus starten, der ihn bestimmte Sachen frägt und der antwortet und es ergänzt, geht immer weiter und am Ende steht sein ganzes Wissen in dem System drin.

Also, ich sprech mit ihm, es wird aufgezeichnet. Hinterher so in Textform präsentiert, dass ich es quasi wie bei meinem eigenen Wikipedia abrufen kann, nur besser. Aha, ja, ja, ich versuch es mit meinen,

Aber da machen wir eine extra Folge dazu.

Gut, also halten wir fest, Säule 4 ist das Wissensmanagement inklusive K.I. Kommt in einer extra Folge, aber es ist gut zu wissen, dass es diese Säule auch braucht für einen erfolgreichen Betrieb,

Vor allem in Unternehmensnachfolge oder halt, wenn wir gerade in der Generationenübergaben sind. Kommt noch zu zur letzten Säule. Weißt du noch, was 'ne Retrospektive war? Na klar,

Wir setzen uns alle zusammen, schauen, was haben wir als Gruppe gut gemacht, was ist schlecht gelaufen und vor allem, wie können wir es besser machen.

Genau, Und das, was schlecht lief und was wir besser machen wollen, das besprechen wir wieder in Videos oder in Sprachnachrichten und packen das in dem Moment als Fehlermanagement in mein Onboarding rein und in die Wissens K. I., in die Wissenssicherungs K. I. Das heißt, Durch die Retrospektive erstell ich wieder Inhalte. Diese Inhalte müssen von jedem Mitarbeiter konsumiert werden, bestehende Mitarbeiter und diese Fehlerinhalte geb ich gleichzeitig meinen neuen Mitarbeitern, wenn die bei mir anfangen, weil die neuen Mitarbeiter machen die gleiche Fehler wie die alten.

Wo ist da der Unterschied zu Säule 4.

Wissen sichern, da frag ich explizit nach. Es ist 'ne Frage draußen, gibt es 'ne Antwort? Ein älterer Mitarbeiter, Sichert sein Wissen in das System rein. Das heißt, das ist sehr wie Chat-basierend. Ja, die fünfte Säule, fünfte Säule, Fehlermanagement, da wird explizit auf Fehler eingegangen, was was für Fehler passiert sind und diese Fehler müssen dann auch von bestehenden Mitarbeitern direkt gelernt werden. So, das heißt Wissen sichern, da stell ich sicher, dass das Wissen schnell konsumiert werden kann.

Ich hab 'ne Frage, Antwort und bei der fünften Säule, beim Fehlermanagement, Qualitätsmanagement werden Fehler besprochen und an meinen Mitarbeiter müssen einmal im Monat alle Fehler einmal nachlernen und gleichzeitig verbessere jetzt zieh ich wieder den Geist ganz nach vorne ins Onboarding, verbesser ich mein Onboarding für meinen Mitarbeiter oder meine Einarbeitung. Das heißt, die letzten 4 Säule 4 und 5 knüpfen wieder an die Säule 1 bis 3 oder 1 bis 2 in dem Moment an.

Versteh ich das dann richtig?

Für diese 5 Säulen kann ich eigentlich alle komplett im Videosystem nutzen oder Sprachnachrichten oder Sprachnachrichten und das verschafft mir ja eine enorme Entlastung, weil ich als Chef ja eigentlich immer im Mittelpunkt stehe, ja und alle an mir zerren, Dinge wissen wollen oder Verpflichtungen, die ich einhalten muss, sei es durch die B. G. Bau, Vorgegeben, ne? Und das kann ich über über diese Dinge, oh, jetzt gehen mir ja gerade die Augen auf, wie viel Effizienz dahinter steckt, ne?

Oder vielleicht auch wie viel Freizeit, weil ich die Dinge nicht mehr samstags oder sonntags machen muss als Chef, wenn ich das plötzlich so abhole.

Genau, Das jetzt kommt das einzige Abo noch, dann die ganzen Unterweisungen und Schulungen kosten natürlich Zeit. Mhm, Und Zeit ist natürlich Geld. Es sieht immer erst hoch, ich muss ja die früher dafür 34 Stunden oder vielleicht eine Stunde freistellen im Monat. Aber durch diese Freistellung, dass die Fehlervideos gucken, dass sie ihre Pflichtunterweisung bekommen, dass die ihr Wissen in das System einsprechen, wenn sie Kundendienstler sind, die spar ich mir dann später hinaus und ich hab Rechtssicherheit. Und dadurch verbesser ich mein eigenes System durchgehend.

Durch Fehlerbesprechung verbesser ich mein System. Durch im Endeffekt Wissen sichern, Wäre unabhängiger, das Firmenwissen gehört mir und alles bleibt im zentralen Universum drin. Das heißt, man muss alles Wissen bei sich halten und kontrollierbar machen und eigentlich geht es im Endeffekt über ein Lernmanagementsystem mit Pflichtunterweisungen, Onboarding Videos gucken und noch 'ne Wissens K. I., wo ich abfragen kann.

Wenn ich die beiden miteinander verknüpfe, dann Dann wird es mächtig und dann optimiere ich meinen Prozess, mein Unternehmen immer noch mehr und immer noch mehr und irgendwann läuft das Unternehmen von von selbst.

Das wird ein sich selbst verstärkender Kreislauf oder Prozess. So, das war jetzt ganz schön viel. Ich glaube, wir sollten hier mal langsam einen Punkt setzen. Ich hab so 'ne Idee, was die Hausaufgaben sein könnten.

Also erstmal bekommt ihr 'ne Übersicht, was die 5 Säulen noch mal genau sind, 'ne kleine Grafik dazu und ihr bekommt von mir 'ne Excel-Liste, Welche Inhalte in der standardmäßigen Sicherheitsunterweisung bei mir schon integriert sind. Dann könnt ihr mal gucken, was passt für euch, was passt so nicht, schult ihr diese Sachen schon oder schult ihr sie nicht. Aber bitte nehmt dieses Thema nicht zu leicht und denkt an eure Gefahrenbeurteilungen. Die kann man auch mit ChatGPT schreiben lassen.

Na gut,

Gut, wir können echt viele Folgen,

Wäre schon wieder ein eigenes Thema. Aber ich glaube an dieser Stelle, lieber Martin, vielen Dank. Wir hören und sehen uns wieder, mit Sicherheit. Bis zum nächsten Mal. Das war der Podcast Das Handwerk macht kurze Prozesse. Mehr Infos über uns unter www.sbz-online.de oder unter.

Www.e-learning-plus.de oder in unserem WhatsApp Channel. Den Link findet ihr direkt in der Beschreibung. Vielen Dank fürs Zuhören.

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