#7 Marketing: Der Satz vom Nullprodukt
Shownotes
In dieser Folge gehen Dennis Jäger und Martin Sommer der Frage nach: „Warum ist Marketing eigentlich Mathematik – und wieso macht ein einziges ‘0%’ den ganzen Prozess kaputt?“
Du erfährst unter anderem:
- Warum Marketing immer ein definiertes, messbares Ziel braucht (meist: Kunden oder Mitarbeiter)
- Wie ein Marketing-/Vertriebsprozess als Funnel funktioniert: Impression → Klick → Conversion → Abschluss – und warum die Erfolgsquoten multipliziert werden
- Der „Satz vom Nullprodukt“ fürs Marketing: Wenn ein Schritt 0 ist (z. B. keine Abschlüsse), ist am Ende alles 0 – egal wie gut die anderen Schritte sind
- Warum Impressionen nicht Branding sind – und Branding eher unterstützt, aber „nicht gefunden werden“ nicht ersetzt
- Wieso Bauchgefühl oft nur „Hoffnungsmarketing“ ist – und du stattdessen jeden Schritt messen musst, um den Engpass zu finden
- Das wichtigste Gratis-Tool dafür: Google Search Console (Impressionen, Klicks, Suchbegriffe, Trends/Saisonalität) – und wie du damit sogar Offline-Werbung indirekt prüfen kannst
- Push vs. Pull: Push (Ads, Flyer, Auto-Beklebung etc.) vs. Pull (Kunde sucht aktiv nach Lösung) – und warum du beides mit Zahlen bewerten solltest
Hausaufgabe (aus der Folge) Richte die Google Search Console für deine Website ein (Anleitung im WhatsApp-Kanal). Schau dir danach an, bei welchen Suchbegriffen du angezeigt wirst, wie viele Impressionen und Klicks du bekommst – und identifiziere deinen größten „Sieb-Verlust“ im Funnel.
Link zum WhatsApp-Kanal: https://whatsapp.com/channel/0029Vb6bPkLG8l5FwomcC61Q
Mehr Infos: SBZ – Schulungs- und Prozesszentrum: www.spz-online.de eLearningPlus/digi professionals GmbH: www.e-learning-plus.de
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00:00:01:
00:00:10: Herzlich Willkommen zum Podcast
00:00:12: das Handwerk der kurze Prozesse.
00:00:14: Ich bin Dennis Jäger
00:00:16: und ich Martin Sommer.
00:00:17: Wir reden darüber, wie Betriebe besser werden.
00:00:21: Und am Ende bekommt ihr immer eine Hausaufgabe.
00:00:24: Lieber Martin, heute wird es sehr zahlenlastig, wenn ich unser Vorgespräch richtig verstanden habe.
00:00:30: Wir reden über Marketing, aber eigentlich reden wir über Mathematik.
00:00:35: Was hat das denn jetzt miteinander zu tun?
00:00:37: Ja, viel.
00:00:37: Wie eigentlich alles im Leben.
00:00:38: Alles im Leben ist Mathematik.
00:00:41: Aber vielleicht erst mal ein Zitat aus meiner Marketingvorlesung, aus meiner Studienzeit.
00:00:46: Marketing ist dafür da, ein definiertes Ziel zu erreichen.
00:00:50: Was klingt erst mal ganz vernünftig?
00:00:52: Die Frage ist nur, was sind die Ziele?
00:00:54: Genau.
00:00:55: Und das ist eigentlich das Wichtigste.
00:00:57: Wenn ich oben eine Marketingkampagne oder Marketing machen möchte, dann sollte ich mir erst mal davor Gedanken machen, was will ich eigentlich erreichen?
00:01:06: will ich neue Kunden bekommen, will ich neue Mitarbeiter bekommen.
00:01:11: Viel mehr drumherum gibt es eigentlich gar nicht mehr.
00:01:14: Es gibt eigentlich nur diese zwei Themen, die ich eigentlich aufbauen möchte oder das Ziel erreichen möchte.
00:01:21: Das Wichtig ist, ein Ziel kann zu hundert Prozent erfüllt sein, zu null Prozent erfüllt sein oder irgendetwas dazwischen.
00:01:30: Das heißt, das Ziel muss aber messbar sein.
00:01:32: ... und wenn jetzt eine Marketing-Kampagne, ... ... Marketingprozess, ... ... der aus mehreren Schritten ... ... zusammengefasst ist, ... ... dann habe ich für jeden Schritt ... ... einen Erfolgsfaktor, ... ... zum Beispiel ... ... Schritt eins, ... ... achtzig Prozent erfolgreich, ... ... Schritt zwei, ... ... sechszig Prozent erfolgreich, ... ... Schritt drei, ... ... bevor ein neuer Kunde es wird, ... ... null Prozent erfolgreich.
00:01:56: Also ... ... das sind die einzelnen Maßnahmen, ... ... wie ich versuche, einen Kunden zu gewinnen?
00:02:00: Beispielsweise.
00:02:01: Wichtig, aber jeder Schritt ... ... bedeutet ... Mein Ziel, mein Endergebnis, setzt sich aus den einzelnen Schritten zusammen.
00:02:10: Und der Prozentsatz am Ende ist multiplikativ.
00:02:13: Das heißt, wenn ich achtzig Prozent im ersten Schritt hatte.
00:02:17: Sechzig im nächsten.
00:02:18: Erfolg.
00:02:19: Erfolg.
00:02:20: Und Nullprozent im dritten Schritt.
00:02:22: Das rechnen wir wieder.
00:02:23: Achtzig, also Nullkommarach Prozent.
00:02:26: Halt achtzig Prozent, sind Nullkommarach in Dezimalung gerechnet.
00:02:29: Fünfzig Prozent im Zeiten, ein Nullkommar fünf.
00:02:31: Mal Null, ist Null.
00:02:35: Ach, da ist der Nullsatz.
00:02:37: Und das ist das Satz für Nullprodukt.
00:02:38: Ist ein Faktor, ein Wert davon.
00:02:40: Null ist das ganze Ding Null.
00:02:42: Ich versuche nochmal mit einem anderen Beispiel zu sagen, ich habe mehrere Siebe übereinander geschaltet.
00:02:47: Oben ist das mit der weitesten Masche?
00:02:49: und unten ist die Masche eigentlich fast gleich
00:02:51: Null.
00:02:53: Und wenn dann beim Durchsieben unten an der kleinsten Stelle nicht noch irgendwas durchkommt, dann nutzen mir alle Siebe vorher nichts, wo ich was gesiebt habe, weil im Ergebnis kommt unten nichts mehr durch.
00:03:05: Genau.
00:03:06: Das ist nichts anderes wie Prozentrechnen.
00:03:08: Und Prozentrechnen ist eigentlich mein Lieblingsthema in der Mathematik und das bedeutet, Prozentrechnen braucht man überall, im Marketing, im Umsatz, in der Zahlen, überall.
00:03:19: Also ich finde Prozentrechnen auch toll, vor allem wenn ich mir die verschiedenen Flaschen Whiskey und Gin anschauere, die so im Regal stehen, das ist immer ganz nett.
00:03:27: Aber
00:03:27: jetzt gehen wir mal nochmal weg vom Alkohol hin zu Neukunde.
00:03:32: Wenn wir Neukunde haben möchten.
00:03:34: fängt er an zum Beispiel irgendwie um nur zum Suchen.
00:03:37: Jetzt bleibt mir nur mal in der klassischen Sicht Google.
00:03:39: Der geht jetzt ins Netz und fängt an nach irgendwas zum Suchen zum Beispiel.
00:03:45: Dann sieht er ganz viele Vorschläge.
00:03:48: Wenn ich jetzt mit meinem Unternehmen auf Platz fünf, Platz sieben, Platz dreißig angezeigt werde.
00:03:53: Auf der Ergebnisliste.
00:03:54: Auf der Ergebnisliste.
00:03:55: Dann wird das als Impression getestet.
00:03:57: Ich werde auf ein Keywort angezeigt.
00:04:00: Auf den Suchbegriff.
00:04:01: Auf
00:04:01: den Suchbegriff.
00:04:03: Das heißt, das ist eine fixe Zahl.
00:04:05: Das ist mein Sieb-Einstieg, wie du es oben gesagt hast, ganz oben.
00:04:09: Tausendmal in der Woche.
00:04:12: Ja, damit kann ich jetzt auch nicht viel anfangen.
00:04:13: Das ist jetzt Sieb-Eins.
00:04:15: Tausendmal angezeigt.
00:04:17: Tausendmal angezeigt.
00:04:18: Jetzt muss ich natürlich geklickt werden.
00:04:22: Meine nächste Sieb-Ebene.
00:04:25: Da klicken plötzlich von der Tausendhalb zum Beispiel nur noch fünfzig.
00:04:29: Der Prozentsatz wäre dann fünfzig durch tausend.
00:04:32: Das wäre jetzt der kleine Betrag.
00:04:34: ... im nächsten Schritt, ... ... dann sind die auf meiner Webseite, ... ... möchte ich das, die bei mir anrufen, ... ... was auch immer, ... ... in die Formular abschicken ... ... oder mir eine E-Mail schicken, ... ... dann konvertieren sie, ... ... ist eine Conversion ... ... in Englisch gesagt.
00:04:50: Und dann muss ich sie jetzt natürlich, ... ... dann sind sie bei mir in Betrieb, ... ... muss ich sie natürlich noch abschließen ... ... und dann gibt's Euro.
00:04:55: Das ist ein klassischer Sieb ... ... Drichter Funnel, ... ... wie man es im Englischen sagt, ... ... für neuen Kunden.
00:05:02: Natürlich sind nur kleinere Schritte dazwischen, ... ... ist noch viel größer der Prozess, ... ... aber das ist mal so grobe ... ... Anfragen, ... ... Verkaufsprozess im Betrieb, ... ... aber eigentlich ist es Marketing.
00:05:12: Ich habe das Ziel, ... ... eine neue Kunde zu
00:05:14: bekommen.
00:05:14: Ja.
00:05:16: Und ... ... wenn dann eben ... ... der Kunde ... ... mit Kontaktdaten ... ... in meinem Betrieb gelandet ist, ... ... er aber kein Zahlen.
00:05:25: der Kunde wird, ... ... ist der ganze Prozess
00:05:28: null.
00:05:29: Habt ihr das richtig verstanden?
00:05:30: Ja.
00:05:31: Und ich kann halt nachher ausrechnen von... ...zwanzig Anfragen... ...wirden drei Anfragen zum Kunde... ...mach ich drei durch zwanzig... ...ich seh wie du beim Prozentsatz... ...ich kann mir einen Taschenrechner rausholen... ...ich mach mal schnell meinen Taschenrechner an... ...du schnaufst schon, wenn du die über Mathematik kriegst... ...drei zwanzigst
00:05:49: du?
00:05:49: Ich kann ja mehr mit Buch starben... ...gut, aber ich habe verstanden, so messe ich Erfolg.
00:05:54: Drei durch zwanzig wäre... ...null Komma Eins Fünf... ...fünfzehn Prozent... ...der... Kontakte, die bei mir gelandet sind, werden hier in dem Moment zum Kunde.
00:06:04: Und so kann ich das dann rechnen.
00:06:06: Jetzt ist nur die Problematik ist, dass ich nicht nur dort den Prozentsatz habe, sondern zweimal davor auch noch.
00:06:13: Wir können es ja mit einem ganz einfachen Prozentsatz mal durchrechnen.
00:06:18: Wir gewinnen immer fünfzig Prozent oder verlieren fünfzig Prozent von der Klicks.
00:06:24: Von tausend Leute klicken fünfzig Prozent.
00:06:26: Also
00:06:29: genau.
00:06:29: Wir fangen wieder bei Google an.
00:06:30: Ja.
00:06:31: So.
00:06:31: Fünfzig Prozent klicken.
00:06:32: Was übertrieben gut wäre.
00:06:36: Dann sind die auf meiner Webseite.
00:06:39: Geben fünfzig Prozent ihre Daten ab.
00:06:42: Landen bei mir im Betrieb.
00:06:43: Mal Null Komma Fünf.
00:06:47: Man könnte auch andersherum sagen, die Hälfte springt immer ab.
00:06:49: Ja.
00:06:50: Und jetzt schließt die fünfzig Prozent alle Kunden ab.
00:06:53: Mal Null Komma Fünf.
00:06:57: Dann bleiben.
00:06:59: Als Determalzahl wären es Null Komma Eins Zwei Fünf umgerechnet zwölf Komma fünf Prozent.
00:07:05: Von Anfang bis Ende werden dann Kunde.
00:07:08: Das heißt, wenn tausend Impressionen nicht gehabt hat, bleiben.
00:07:12: Zwölf Komma fünf Prozent.
00:07:20: Aber die Zahlen sind sehr positiv jetzt gerechnet.
00:07:21: Also das war jetzt nur zum Verständnis.
00:07:24: einfach mal mit großen Zahlen gerechnet, damit man sieht, was für ein Ablauf dahinter steckt.
00:07:29: Aber eigentlich sind wir bei sehr, sehr kleinen Zahlen unterwegs.
00:07:33: Ja.
00:07:35: Und das ist das Hauptproblem.
00:07:36: Mhm.
00:07:37: Wäre jetzt nur ein Bereich Null.
00:07:39: Das z.B.
00:07:40: ich nicht gut verkaufe.
00:07:41: Dann haben wir alles für die Katzwell.
00:07:43: Null, komme fünfmal, Null, komme fünfmal, Null.
00:07:46: Null.
00:07:46: Mhm.
00:07:47: Werd ich nicht angezeigt, ich habe keine Impression.
00:07:50: Habe ich Null mal.
00:07:52: Aber die andere werde top werden.
00:07:53: Habe ich Null mal.
00:07:54: Irgendwas ist Null.
00:07:55: Mhm.
00:07:56: Und die Mathematik, also das Satz vom Nullprodukt.
00:07:59: Der lässt sich nicht wegdiskutieren.
00:08:04: Alles andere, die aus dem Bauchgefühl Marketing machen, ist für mich immer Hoffnungsmarketing.
00:08:09: Das heißt, wir wollen im Endeffekt Zahlen im Marketing haben.
00:08:13: Alles andere ist Zufall.
00:08:18: Jetzt könnte ich ja vereinfacht sagen, ist ja auch klar, wenn ich als Unternehmer meine Bartmodernisierung bewerbe und es kommt nicht ein Kunde, dann ist ja klar, dass ich irgendwo was falsch gemacht habe bei der Bewerbung, bei Marketing.
00:08:31: Oder vielleicht beim Verkaufen.
00:08:32: Man weiß ja nicht, man muss jetzt einfach analysieren, wo mein Fehler war.
00:08:37: Wenn ich jetzt eine Kampagne habe, wo es sehr viel Impressionen reichweite generiert, es wird aber nicht geklickt, dann hat das Ausspielen funktioniert, die Zielgruppe... ... klappt vielleicht.
00:08:50: oder vielleicht ist die falsche Zielgruppe, ... ... wo vielleicht muss ich an die Andersaus spielen, ... ... jeden Fall ... ... es muss halt Ergebnisse liefern.
00:08:57: Und ... ... man muss jeden Punkt messen, ... ... wo die Ergebnisse hängen bleiben.
00:09:01: Wenn die auf die Webseite kommen, ... ... aber auf der Webseite zum Beispiel nicht konvertieren, ... ... dann passt irgendwas nicht.
00:09:06: Aber das warum, ... ... werden wir halt nicht diskutieren, warum es nicht
00:09:08: passt.
00:09:09: Das finden wir an anderer Stelle raus.
00:09:11: Das heißt aber, ... ... dass eine Impression ... ... bei Suchmaschinen wie zum Beispiel Google
00:09:18: ...
00:09:18: Das ist nicht gleich mein Branding.
00:09:21: Nein.
00:09:22: Und das wird ganz oft verwechselt und oft von Leuten im Vertrieb sagt, du brauchst ein besseres Branding.
00:09:29: Unterschiede zwischen Impressionen, die Größe vom Drichter oben und das Branding ist eher was Unterstützendes.
00:09:38: Z.B.
00:09:40: jeder kennt Rolex.
00:09:43: Jeder denkt hoch hochwertig.
00:09:44: Uhren, edle Uhren, Nachhaltigkeit.
00:09:49: Das habe ich immer im Kopf.
00:09:51: Wenn jemand aber direkt nach einer Wormepumpe sucht, dann soll ich erst mal als Wormepumpe angezeigt worden, weil ich das Produkt ja suche und ich suche nicht direkt den Betrieb.
00:10:01: Das Branding unterstützt dann im Nachgang meinen Vertrieb.
00:10:04: Aber erst mal, wenn ich nicht gefunden wird, kann ich noch so ein tolles Branding haben, wie ich möchte.
00:10:08: Also das ist klar.
00:10:09: Was ich nicht kenne, kann ich auch nicht beauftragen oder kaufen.
00:10:14: Deswegen einfach immer den Schwerpunkt setzen.
00:10:17: Ich kann durch Branding meine Prozentzahlen erhöhen.
00:10:21: Aber vielleicht soll ich erstmal meine Prozentzahlen ermitteln und dann rausfinden, wo es dran liegt und dann meinen Branding drauf anpassen.
00:10:27: Wie geht das?
00:10:28: Wie messe ich so was?
00:10:29: Eigentlich ganz einfach und es kostet auch nichts.
00:10:31: Oha, jetzt wird es wieder interessant, ich hör zu.
00:10:33: Ja und das Schwabe kommt wieder aus mir raus.
00:10:36: Es gibt eigentlich zwei wichtige Software in Betrieb.
00:10:39: Wir kosten beide nicht, eigentlich die wichtigsten im Marketing.
00:10:42: Die eine ist die Search-Konsole von Google.
00:10:46: Noch mal langsam, die was?
00:10:47: Die Search-Konsole.
00:10:48: Was heißt das auch Deutsch?
00:10:50: Ja, die Suchkonsole.
00:10:52: Das habe ich nur gar nicht betrachtet.
00:10:54: Die müsst ihr einrichten.
00:10:56: Das läuft über ein Google-Account.
00:10:57: Ihr müsst einmal mit eurer Website verbinden.
00:11:00: Ist nicht so schwer.
00:11:03: Und dann wird analysiert, auf welche Suchen du überhaupt angezeigt wirst.
00:11:08: Zum Beispiel, jetzt gehen wir mal von meiner Firma aus.
00:11:11: Also bei mir zum Beispiel.
00:11:13: So oft wird Ilan im Klus gesucht.
00:11:16: Bei dir?
00:11:18: SPZ, wenn es gut läuft, aber wir sind natürlich auch gerne bei Begriffen wie Bad, Wärmepumpe usw.
00:11:24: Und
00:11:24: es wird dort alles angezeigt, wie viele Impressionen du hast und wie viel von den Impressionen klicken.
00:11:31: Das heißt, der ganze oberen Teil vom Drichter wird im Endeffekt einfach mathematisch dargestellt.
00:11:37: Und du bekommst sofort ein Feedback wie deine Impressionen und seine Klicks, die sich über das Jahr sich verhält.
00:11:44: Es gibt im Endeffekt auch Saison.
00:11:46: Höhen.
00:11:48: Zum Beispiel im Einzelhandel ist ganz viel in Weihnachten.
00:11:51: Im Dezember gehen die Impressionen, die Klickzahlen durch die Decke.
00:11:55: Ein Freund hat, dann habe ich mir geholfen, ein bisschen Weihnachtslieder wollte er verkaufen.
00:12:00: Die Impressionen im Januar, Februar, März, April, Mai, Juni bis Juli, August waren, wie soll man sagen, gegen Null.
00:12:07: Aber dann kam es gegen einen Peak und der höchste Peak war natürlich im Dezember.
00:12:11: ... und je höher es mal in Weihnachten ging, ... ... ging die Impression und natürlich ... ... dann zur ordentlichen Klickzahl ... ... immer noch mehr durch die Decke.
00:12:17: Aber dadurch ... ... finde ich halt heraus, woran ich arbeiten muss.
00:12:21: Und das Tolle, ... ... das Tool ... ... kostet nichts.
00:12:24: Und dann ... ... kann ich einfach schauen, ... ... wo stehe ich denn?
00:12:28: Genau.
00:12:30: Und für was stehe ich denn?
00:12:33: Wie werde ich gerade im Netz ... ... oder eigentlich von den Kunden gerade ... ... gesehen?
00:12:37: Und um das dann zu beeinflussen, ... ... kann ich search ... Engine Optimization betreiben, kurz SEO.
00:12:44: Da reden wir aber an anderer Stelle drüber.
00:12:46: Ja
00:12:46: genau, das wird ein cooles Thema.
00:12:48: Das ist
00:12:48: einfach nur mal für die, die den Zusammenhang sich schon erdacht haben beim Zuhören.
00:12:53: Ja genau, das ist so.
00:12:54: Da kommen wir aber später zu.
00:12:56: Ja, aber wichtig zu wissen, wir müssen nicht nur im digitalen Bereich aktiv sein.
00:13:00: Wir können auch mal so einfach klassische Sachen sehen, wie zum Beispiel Zeitungsannose, zum Beispiel bei euch in der Zeitung zum Bewerben.
00:13:09: Wenn ich sehe, dass es funktioniert, geht meine Zahl, müsste dann in der Search-Konsole höher werden.
00:13:16: Vor allem dann suchen die vielleicht meinen Begriff, meine Firma mehr.
00:13:19: Das heißt, ich habe auch für traditionelle Medien die Möglichkeit es mit Zahlen dazu legen, ob es was bringt.
00:13:28: Also für den Betrieb noch mal gesprochen, ich schalte also eine lokalen Tageszeitung, eine schöne große Anzeige.
00:13:33: ... und sehe entweder kommen die Leute direkt über Telefon oder spazieren in meiner Ausstellung, ... ... aber eigentlich sehe ich, ob sie mich
00:13:40: googeln.
00:13:40: Genau.
00:13:41: Oder zum Beispiel, ich werbe und gerade auf Autos mache ...
00:13:43: ...
00:13:44: oder auf Busse ... ... oder auf Kassenabdrenner sehe ich immer mehr, ... ... die stehen da warte Schlange im REWE oder UNGO ... ... und dann sehen da steht dann Heizungssanitäler auf dem Abdrenner.
00:13:57: Das ist alles Reichweite.
00:13:59: Also
00:13:59: am Fließband auf der Kasse, dieses Ding, was mal dazwischen liegt.
00:14:02: Ja, wenn ich warten muss.
00:14:03: Man muss ja leider öfters warten.
00:14:05: Aber ich bekomme dadurch im direktes Feedback, ob das Ganze funktioniert.
00:14:09: Natürlich braucht es ein bisschen Zeit, man muss es ein bisschen laufen lassen, aber natürlich sollte meine Suche nach meinem Unternehmen danach mehr höher sein, die zur Anzahl wieder vor.
00:14:22: Jetzt haben wir sehr viel über sieben, über Tunnel gesprochen und über Prozentrechnungen.
00:14:29: und darüber, was oben reinkommt.
00:14:33: Die Frage ist jetzt eigentlich, was stecke ich denn da oben rein?
00:14:38: Kontakte, Impressionen, Impressionen.
00:14:41: Und es gibt halt, um Impressionen zu bekommen, gibt es eigentlich immer zwei Möglichkeiten, den Kunden oder den zukünftigen Kunden, meinen Wunschkunden zu bekommen.
00:14:50: Gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten.
00:14:53: Entweder stoße ich den zu mir, Ich stoße ihn über die Klippe zu mir runter.
00:14:57: Das klingt ja sehr dramatisch.
00:14:59: Oder ich
00:15:00: ziehe ihn über die Klippe.
00:15:02: Ich
00:15:03: weiß nicht, ob wir das so senden sollen.
00:15:06: Also stoßen ist das klassische Push-Marketing und ziehen ist das klassische Pull-Marketing.
00:15:12: Kommen wir zum klassischen Push-Marketing.
00:15:15: Das Unternehmen, also ich, initiiere den Kontakt zu dir.
00:15:20: Mein Auto, ich liebe Autowerb.
00:15:22: Ich finde die tolle Autos, ich finde farbige Autos in der Städte wahnsinnig toll.
00:15:27: Ich liebe mein Lieblingsheizungssanitell aus oberlöhm.
00:15:29: Schöne Grüße.
00:15:31: Ich liebe diese grüne, giftgrüne Autos.
00:15:34: Oder ein anderer aus der Gegend hat pink Autos.
00:15:38: Und man sieht es und erzieht mich und er sagt, hey jetzt im Endeffekt Monteur werden oder jetzt im Endeffekt bei uns Kunde werden, den kleinen Aktionen drauf.
00:15:46: Das ist eine wunderbare Push-Aktion.
00:15:48: Und wenn beide zusammen am Bordstein parken, kriegt man einen optischen Tinnitus.
00:15:53: Ja, sie sind aber genügend weit auseinander, aber sie kommen gut miteinander aus.
00:15:58: Aber die typische Beispiele sind halt wirklich so banner anzeigen.
00:16:01: Social Media Ads, das heißt ich bewahr was in Facebook oder ich mache einen Real-Bay-Facebook, das im Endeffekt alles push.
00:16:08: Ich versuch dem, ich möchte dem Kunden, möchte ihn zu mir stoßen, Flyer oder auch messen, wo jemand vorbeiläuft.
00:16:17: Mit was für einem Ziel?
00:16:17: ...
00:16:19: schnell Reichweite zu bekommen, viel Impressionen ... ... und natürlich ... ... das Ziel sollte man dafür natürlich definiert haben.
00:16:26: Wenn ich nur sage Reichweite ... ... ich finde, ein Ziel Reichweite zu generieren ... ... ist eigentlich für mich falsch, ... ... das Ziel ist schon immer nach einem, ... ... den noch Kunden zum haben.
00:16:34: Oder ich möchte mehr ... ... Follower ... ... auf meiner ... ... Seite haben.
00:16:39: Da muss ich natürlich das als Ziel machen, ... ... aber das aber auch als Kenngröße sagen.
00:16:42: Ich möchte ... ... um diesen Betrag ... ... hundert Follower aus meiner Gegend, ... ... es bringt ja nichts, wenn ich in Ulm eine Heizung verkaufe ... ... und jemand aus Flensburg mir folgt, ... ... das bringt natürlich nichts.
00:16:51: Das ist im Endeffekt aber wichtig, ... ... das ist Push und immer ein Ziel zum haben.
00:16:54: Oder ich möchte ein unbekanntes Produkt bewirken, ... ... was die Leute nicht kennen, ... ... aber vielleicht doch ganz spannend ist.
00:17:00: Zum Beispiel jetzt im Heizungsanitär ... ... ich möchte eine Heizungswasseraufbereitung haben.
00:17:06: Eine Trinkwasseraufbereitung, ... ... was die Kunden das Problem noch gar nicht kennen, ... ... aber das Problem lösen würde, ... ... oder sie könnten eine Umweltspumpe tauschen.
00:17:12: ... oder im Dach, hey, mach deine Wohnung größer, ... ... mach eine Dachgaube.
00:17:18: Das haben die vielleicht das Problem noch gar nicht im Blick ... ... und ich stoße es dadurch an, ... ... aber das Ziel ist immer, ... ... den Kunden zu kriegen.
00:17:25: Man könnte also sagen, ... ... meine Werbe-Maßnahmen stoßen ... ... den Kunden auf meine Dienstleistung.
00:17:29: Genau.
00:17:29: Push.
00:17:30: Okay.
00:17:30: Und nicht über die Klippe.
00:17:32: Ja, bitte nicht.
00:17:33: Und dann gibt es halt natürlich das Pull Marketing.
00:17:36: Das ist klassisch.
00:17:37: Der Kunde hat ein Problem, sucht danach ... ... und ihr möcht's gelöst haben.
00:17:41: Klassisch Google.
00:17:42: ... gibts natürlich dann bezahlt oben zu kommen oder nicht bezahlt oben zu kommen, ... ... CO oder CA, ... ... die Begriffe kommen noch, ... ... wird es neu, aber auch ChatGPT, ... ... ich such, wer ist der beste Hand ... ... oh, das kommt glaube ich noch, ... ... wer ist der beste Handwerker ... ... in Ulm ... ... oder S.A.C.
00:17:57: Hale?
00:17:57: Also das kommt noch in dem späteren Podcast.
00:17:59: Es kommt
00:17:59: noch später im späteren Podcast.
00:18:00: Gut.
00:18:01: Aber ... ... das ist im Infekt, ich such aktiv nach einer Dienstleistung.
00:18:04: Mhm.
00:18:06: Als Kunde.
00:18:06: Als Kunde.
00:18:07: Und ich muss dann explizit auch ... ... die Dienstleistung halt passend anbieten.
00:18:11: Also muss ich dann den, der sucht, zu mir rüberziehen, quasi.
00:18:14: Ja, genau.
00:18:16: Okay.
00:18:16: Aber jetzt das Wichtigste ist halt immer, wenn wir über diese Thematiken, über die verschiedene Marktingmöglichkeiten, über Ziele definieren, immer messen, messen, messen, messen.
00:18:28: So.
00:18:28: Und dafür haben wir die Search-Konsole.
00:18:31: Genau.
00:18:32: Und die Search-Konsole ist das Wichtigste.
00:18:34: Also richtet das bitte ein.
00:18:36: Bevor ihr irgendwas macht... Macht eure Search Console.
00:18:39: Jetzt
00:18:40: bin ich vielleicht nicht ganz so vertraut mit dem, was mir Google so anbietet.
00:18:46: Wie kann ich denn die Search Console einrichten?
00:18:49: Ganz einfach.
00:18:50: Ich gebe euch mal wieder eine Anleitung.
00:18:53: In diese Anleitung erkläre ich Schritt vor Schritt, wie ihr das macht.
00:18:57: Ich habe die Antwort erwartet.
00:18:59: Ja.
00:18:59: Und rad mal, wo findest du das Ganze?
00:19:02: In unserem WhatsApp-Channel als Hausaufgabe.
00:19:04: Genau.
00:19:04: Sehr gut.
00:19:05: Aber das Schöne ist, nach der Search Console gibt es noch ein zweites wichtiges Programm.
00:19:09: Und es ist noch wichtiger für das Ganze.
00:19:11: Ja, du hast es eben angekündigt.
00:19:12: Und es
00:19:12: kostet nichts, wieder nichts.
00:19:14: Wollt ihr noch nachfragen?
00:19:15: Was denn?
00:19:16: Das sag ich dir nicht.
00:19:17: Oh, das ist aber jetzt ein Cliffhanger, ein ganz böser.
00:19:21: Ja, und das kommt in der nächsten Folge.
00:19:24: Da reden wir über das wichtigste Programm im Marketing.
00:19:29: Und dazu noch gratis.
00:19:30: Gut.
00:19:31: Das war jetzt ein bisschen viel auf einmal.
00:19:33: Deshalb packen wir das in die zweite Folge.
00:19:35: Wichtig ist jetzt einfach nur zu wissen, Marketing kann man messen.
00:19:40: Den Erfolg von Marketing kann man messen.
00:19:43: Dafür gibt es erst mal wieder die Herangehensweise.
00:19:46: Ich muss mit dem Prozess klarmachen, was passiert, wann
00:19:49: und wie.
00:19:50: Und vor allem, ich muss mich mit dem Thema Search-Konsole auseinandersetzen, was nichts kostet, aber jedem hilft.
00:19:56: Ja.
00:19:57: Und wenn es Probleme gibt beim Einrichten.
00:19:59: Ihr müsst es natürlich selber erstmal versucht haben.
00:20:02: Dann helfen wir auch.
00:20:05: Hervorragend.
00:20:05: Martin, vielen Dank.
00:20:06: Dankeschön.
00:20:09: Das war der Podcast.
00:20:10: Das Handwerk macht kurze Prozesse.
00:20:13: Mehr Infos über uns unter www.spz-online.de
00:20:18: oder unter www.e-learning-plus.de oder in unserem WhatsApp-Channel.
00:20:27: Der Link findet ihr direkt in der Beschreibung.
00:20:29: Vielen Dank fürs Zuhören.
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